Großer Drache: Unterschied zwischen den Versionen
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Der große Drache, wird hauptsächlich in [[Pendra]] verehrt. Er soll für den Wohlstand und die Ruhe im Land verantwortlich sein. In früheren Zeiten soll er den bösen Drachen Narkal besiegt haben, der sehr viel Leid über die Bevölkerung Pendras brachte. | Der große Drache, wird hauptsächlich in [[Pendra]] verehrt. Er soll für den Wohlstand und die Ruhe im Land verantwortlich sein. In früheren Zeiten soll er den bösen Drachen Narkal besiegt haben, der sehr viel Leid über die Bevölkerung Pendras brachte. | ||
''„Es war in den Tagen vor den Zeitaltern der Kaiser, vor der Ära der Städte, als die Menschheit in Lupien noch jung war. Das Tagewerk war hart, doch mühten sich die Menschen redlich. Und wie es in der Natur der Kurzlebigen steckt, erreichten sie schnell eine nie dagewesene Blüte. Das Land wurde urbar und brachte reiche Frucht hervor. Aus den Bergen gewannen sie Metalle und Stein, daraus kunstvolle Schätze zu formen. <br />'' | |||
''All dies erweckte den Neid eines älteren. Der Drache Narkal blickte auf die geschäftig wimmelnden Sterblichen herab, und ungekannter Neid erfüllte seinen Geist. So beschloss er, sich zu nehmen, was ohnehin ihm gebühren sollte. Mit mächtigen dunklen Schwingen erhob er sich in den Himmel und brachte Feuer und Zerstörung über das Land. <br />'' | |||
''Allein, das Böse ist immer schwächer als das Gute, und als Not und Verzweiflung die Menschen in Pendra peinigte, erschien am Horizont jener, den man den Großen Drachen nennt. Er allein warf sich dem Unhold Narkal entgegen und bitter tobte die Schlacht dieser Giganten. Drei Tage und drei Nächte lang überzogen Feuer und Blut das Land Pendra. Am Abend des dritten Tages erst fiel der Leib Narkals zu Boden. Das Leben hatte ihn verlassen. War der Große Drache als Sieger hervorgegangen, so sollte auch ihm keine Zeit bleiben, den Triumph auszukosten. Mit einem hinterhältigen Angriff hatte Narkal seinen Gegner tödlich verletzt. Heiß brannte das zersetzende Gift des Feindes im Leib des Siegers, bis schließlich mit einem gewaltigen Knall der Karfunkel des Großen Drachen zerbarst. Wie feiner Staub rieselten die Splitter des Juwels zu Boden. Sie schenkten dem Land Blühen und Gedeihen. Die Menschen jedoch, welche mit den Karfunkelsplittern in Berührung kamen, waren fortan von großer magischer Kraft erfüllt. Und darin liegt der Grund, dass noch in unseren Tagen im Lande Pendra derart viele Menschen mit der Gabe der Kraft gesegnet sind.“'' | |||
===Legende des Großen Drachen=== | |||
Gehört auf einem Volksfest in Blankenheim, Pendra, 974 LZ | |||
Der Mythos des großen Drachen wird auf unterschiedliche Weise erzählt. Fest steht jedoch, dass er den Drachen Narkal besiegte und für die Leute in Pendra von hoher [[Pendra#Religion|religiöser]] Bedeutung ist. Die häufigste Variante dieses Mythos berichtet allerdings, dass der Große Drache den Kampf überlebte. Die in Pendra überströmende Energie entstammt demnach nur dem Karfunkel Narkals. <br /> | |||
Kritiker, selbst aus den inneren Reihen des Kultes, halten dem entgegen, dass der Karfunkel eines so bösen Drachen dem Land sicher nicht so viel Wohlstand schenken würde. Trotzdem beharrt das Volk auf dem Glauben, der Große Drache wache über sein Land. Seinen Sitz soll er in den schroffen und unzugänglichen Bergen des Nordwestens haben. Allerdings tritt er nur dann persönlich in Erscheinung, wenn das Wohlergehen des Landes ernsthaft bedroht ist. | |||
Version vom 17. Juli 2026, 08:01 Uhr
Der große Drache
Der große Drache, wird hauptsächlich in Pendra verehrt. Er soll für den Wohlstand und die Ruhe im Land verantwortlich sein. In früheren Zeiten soll er den bösen Drachen Narkal besiegt haben, der sehr viel Leid über die Bevölkerung Pendras brachte.
„Es war in den Tagen vor den Zeitaltern der Kaiser, vor der Ära der Städte, als die Menschheit in Lupien noch jung war. Das Tagewerk war hart, doch mühten sich die Menschen redlich. Und wie es in der Natur der Kurzlebigen steckt, erreichten sie schnell eine nie dagewesene Blüte. Das Land wurde urbar und brachte reiche Frucht hervor. Aus den Bergen gewannen sie Metalle und Stein, daraus kunstvolle Schätze zu formen.
All dies erweckte den Neid eines älteren. Der Drache Narkal blickte auf die geschäftig wimmelnden Sterblichen herab, und ungekannter Neid erfüllte seinen Geist. So beschloss er, sich zu nehmen, was ohnehin ihm gebühren sollte. Mit mächtigen dunklen Schwingen erhob er sich in den Himmel und brachte Feuer und Zerstörung über das Land.
Allein, das Böse ist immer schwächer als das Gute, und als Not und Verzweiflung die Menschen in Pendra peinigte, erschien am Horizont jener, den man den Großen Drachen nennt. Er allein warf sich dem Unhold Narkal entgegen und bitter tobte die Schlacht dieser Giganten. Drei Tage und drei Nächte lang überzogen Feuer und Blut das Land Pendra. Am Abend des dritten Tages erst fiel der Leib Narkals zu Boden. Das Leben hatte ihn verlassen. War der Große Drache als Sieger hervorgegangen, so sollte auch ihm keine Zeit bleiben, den Triumph auszukosten. Mit einem hinterhältigen Angriff hatte Narkal seinen Gegner tödlich verletzt. Heiß brannte das zersetzende Gift des Feindes im Leib des Siegers, bis schließlich mit einem gewaltigen Knall der Karfunkel des Großen Drachen zerbarst. Wie feiner Staub rieselten die Splitter des Juwels zu Boden. Sie schenkten dem Land Blühen und Gedeihen. Die Menschen jedoch, welche mit den Karfunkelsplittern in Berührung kamen, waren fortan von großer magischer Kraft erfüllt. Und darin liegt der Grund, dass noch in unseren Tagen im Lande Pendra derart viele Menschen mit der Gabe der Kraft gesegnet sind.“
Legende des Großen Drachen
Gehört auf einem Volksfest in Blankenheim, Pendra, 974 LZ
Der Mythos des großen Drachen wird auf unterschiedliche Weise erzählt. Fest steht jedoch, dass er den Drachen Narkal besiegte und für die Leute in Pendra von hoher religiöser Bedeutung ist. Die häufigste Variante dieses Mythos berichtet allerdings, dass der Große Drache den Kampf überlebte. Die in Pendra überströmende Energie entstammt demnach nur dem Karfunkel Narkals.
Kritiker, selbst aus den inneren Reihen des Kultes, halten dem entgegen, dass der Karfunkel eines so bösen Drachen dem Land sicher nicht so viel Wohlstand schenken würde. Trotzdem beharrt das Volk auf dem Glauben, der Große Drache wache über sein Land. Seinen Sitz soll er in den schroffen und unzugänglichen Bergen des Nordwestens haben. Allerdings tritt er nur dann persönlich in Erscheinung, wenn das Wohlergehen des Landes ernsthaft bedroht ist.