Thalions Dorf - Das Dorf und seine Umgebung

Aus ChaosLARP-Wiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Thalion Halbgott Themenersteller

Dabei seit: 17.05.2002 Beiträge: 14337 Tara, Kallador und Thalion traten aus dem unterirdischen Gang in das Tageslicht. Sie standen am Rande eines Waldes. Auch hier war es Winter, wie man eindeutig erkennen konnte. Doch die Kälte wirkte nicht so streng. Der Wald war nicht sehr dicht und durch das lichte Unterholz konnte man recht weit sehen.

„Ich führe euch nun ins Dorf. Dort werden wir die „Zeremonie der Gewissheit“ durchführen. Diese Zeremonie ist so etwas wie eine Prüfung. Es wird geprüft, ob man dem Dorf Schaden möchte. Aber euch vertraue ich natürlich und ihr werdet keine Probleme haben, die Prüfung zu bestehen.“

Thalion löschte noch die Fackel und steckte sie in eine Halterung. Dann führte er Tara und Kallador einen schmalen Pfad entlang.

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 08.03.2004 um 15:17.] ZitierenProfilWWWICQ Verfasst am: 08. 03. 2004 [14:45] BearbeitenLöschen Kallador Adept Dabei seit: 01.07.2002 Beiträge: 207 " Interessant. Es scheint als ob euer Gründer ähnliche Fähigkeiten hatte, wie sie die Priestern und Paladinen des Akalar haben, zumindest was das Erkennen von Absichten betrifft. Wie ich es in Erinnerung habe, war er sehr erfahren in arkanen Dingen" ZitierenMeldenProfilWWWICQAIMPM Verfasst am: 08. 03. 2004 [15:33] BearbeitenLöschen Thalion Halbgott Themenersteller

Dabei seit: 17.05.2002 Beiträge: 14337 "Ja. Er war ein Magier an der Magier-Akademie in Jesseg. Das sagte jedenfalls die Stimme, damals bei dem Ritual. Da er ja ein Elb war, hatte er wohl genügend Zeit sich in arkanen Dingen zu üben und ein großer Meister zu werden."

Die drei gehen den schmalen Pfad entlang und plötzlich sehen sie eine Person die Holz sammelt. Der Mann ist etwa dreißig Schritt entfernt und steht mit dem Rücken zu den Gefährten. „Ich werde erst alleine hingehen und ihn begrüßen.“ sagt Thalion. Er legt seine Waffen ab und geht zu der Person. Tara und Kallador können hören, wie Thalion dem Mann aus einiger Entfernung „Sei gegrüßt“ entgegen ruft. Der Mann wirkt zunächst erschreckt, doch dann legt er das Holz weg und Thalion und der fremde begrüßen sich mit einer Umarmung. Tara und Kallador können alles beobachten. ZitierenProfilWWWICQ Verfasst am: 08. 03. 2004 [15:34] BearbeitenLöschen Tara Meister

Dabei seit: 07.05.2002 Beiträge: 4259 Die Luft war frisch, kühl und dank des Waldes auch nicht trocken. Es roch gut und der Boden war in einem unberührten Zustand, er hatte noch nicht allzu viele schwere Körper tragen müssen.

Als Thalion von der Zeremonie sprach nickte Tara gedanklich.

"Ich glaube, ich habe vor euch nichts zu verbergen."</i> </h2> sagte sie und lächelte zu ihm hinauf. Dann folgte sei Thalion auf dem schmalen Pfad. ZitierenMeldenProfilICQPM Verfasst am: 08. 03. 2004 [15:53] BearbeitenLöschen Thalion Halbgott Themenersteller Dabei seit: 17.05.2002 Beiträge: 14337 "Das weiß ich, Tara. Wie, schon gesagt, ich vertraue euch, sonst hätte ich euch dieses Angebot erst gar nicht unterbreitet." sagte er zu ihr. "Es ist auch eine Prüfung für den Sucher. Man prüft, ob er erfahren genug war, das er auch die richtigen Personen mitgebracht hat." [Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 08.03.2004 um 15:56.] ZitierenProfilWWWICQ Verfasst am: 08. 03. 2004 [16:11] BearbeitenLöschen Tara Meister Dabei seit: 07.05.2002 Beiträge: 4259 Tara beobachtet die Beiden aufmerksam, versucht sich aber so unauffällig wie möglich neben einen Baum zu hocken. ZitierenMeldenProfilICQPM Verfasst am: 08. 03. 2004 [16:16] BearbeitenLöschen Kallador Adept Dabei seit: 01.07.2002 Beiträge: 207 <h2><i>"Es ist sehr schön hier. So ruhig ....."</i> </h2> <h2><i>"Ich fühle mich sehr geehrt, dass Thalion mich mit in sein Dorf nimmt. Ich habe ihn bis jetzt eher an unruhigere Orte geführt. "</i> </h2> Kallador schaut sich nachdenklich um. [Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 08.03.2004 um 16:40.] ZitierenMeldenProfilWWWICQAIMPM Verfasst am: 08. 03. 2004 [16:33] BearbeitenLöschen Tara Meister Dabei seit: 07.05.2002 Beiträge: 4259 Nachdem er gesprochen hat, schaut Tara auf den Priester. <h2><i>"Ich bin mir sicher, dass Thalion weiss, dass wir sehr stolz sind und uns geehrt fühlen, ihn begleiten zu dürfen. Ich denke, unter Anderem hat er das bei seiner Wahl berücksichtigt."</i> </h2> <h2><i>"Wir haben alle unsere Plätze, an denen uns die alltäglichen Sorgen nicht soviel anhaben können, wo wir uns zu Hause fühlen. Es ist ein grosser Vertrauens - und Freundschaftsbeweis, dass er uns so nahe an sich heran lässt. Aber ebenso ist es das, wenn man jemanden dorthin mitnimmt, wo man selbst um sein Leben fürchtet und es dem Anderen anvertraut."</i> </h2> Dann schaute sie wieder zu Thalion. Die beiden Männer lachten und schienen sehr berührt, sich nach langer Zeit wiederzusehen. Ob es vielleicht ein Verwandter Thalions war ? <h2><i>"Ich bin gespannt, wie man hier auf uns reagiert."</i> </h2> [Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 08.03.2004 um 16:38.] ZitierenMeldenProfilICQPM Verfasst am: 08. 03. 2004 [18:17] BearbeitenLöschen Thalion Halbgott Themenersteller Dabei seit: 17.05.2002 Beiträge: 14337 Thalion kommt mit dem noch fremden zu den beiden und stellt ihn vor. „Karim, das sind Tara Nailo und Kallador vom Drachensturm. Tara, Kallador, das ist Karim ein guter Freund. Da er der erste ist, dem wir begegnet sind, wird er uns nun zur „Kugel des Austauschs“ begleiten.“ <i>„Ich freue mich euch kennen zu lernen. Doch sag Thalion, warum hat diese junge Frau solch spitze Ohren und sich im Gesicht grün angemalt?“ „Tara ist eine Elbe. Elben sind keine Menschen, obwohl sie ihnen sehr gleichen, am ehesten erkennt man Elben an den spitzen Ohren. Doch ich könnte dir den ganzen Tag von Elben, die ich kennen gelernt habe berichten und wäre des Abends doch noch nicht fertig. Später werden wir mehr Zeit dafür haben. Bitte sei mit meiner kurzen Erklärung erst einmal zufrieden und begleite uns zur Kugel. Ich werde dir helfen das Holz zu tragen.“ Karim ging voraus. Thalion ließ Tara und Kallador den Vortritt. Thalion nahm noch einige Scheite Holz und so gingen sie den schmalen Pfad weiter. Es dauerte etwas länger als eine halbe Stunde, dann konnte man in der Ferne die ersten Behausungen erkennen. [Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 08.03.2004 um 18:19.] ZitierenProfilWWWICQ Verfasst am: 08. 03. 2004 [19:00] BearbeitenLöschen Tara Meister Dabei seit: 07.05.2002 Beiträge: 4259 <h2>"Mae govannen Karim, es freut mich sehr einen Freund Thalions kennenlernen zu dürfen."</i> </h2> Sie lachte kaum merklich, als Karim sich über sie wunderte, jedoch nicht belustigt, sondern weil ihr das ehrliche, offene Wesen des Mannes gefiel. Sie liess zuerst Thalion erklären und ergänzte dann: <h2><i>"Die farbigen Bereiche meines Gesichtes sind nicht gefärbt, meine Haut hat sich verändert, sie ist härter und rindiger geworden, so dass sie mich besser schützt. Die grüneren Bereiche sind mir Moos bedeckt." "Wenn ihr nichts einzuwenden habt, dann werde ich auch etwas Holz tragen."</i> </h2> Sie gingen weiter und waren schon nach einer guten halben Stunde in Sichtweite des Dorfes. Tara versuchte schon auf die weite Entfernung alles zu erkennen und sich einen Überblick zu verschaffen. ZitierenMeldenProfilICQPM Verfasst am: 08. 03. 2004 [19:39] BearbeitenLöschen Thalion Halbgott Themenersteller Dabei seit: 17.05.2002 Beiträge: 14337 „Ich sagte doch, das wir sehr neugierig sind.“, flüsterte Thalion zu Tara. Die vier betraten das Dorf. Dessen Häuser, Ställe und Scheunen glichen denen eines typischen Lupianischen Dorfes. Die Häuser wirken stabil und gut gepflegt. Überall standen Bäume und man konnte bei den Häuser kleine Gärten erkennen, in denen Gemüse und Kräuter gepflanzt waren. Tiere liefen auf Wiesen neben den Häusern umher. Darunter kann man Kühe, Ochsen Schweine und natürlich Hühner sehen. Aber auch Ziegen und Gänse waren darunter. Thalion hatte nicht untertrieben, die Tiere waren alle etwas größer als die Tiere in Lupien. Bei den Hühnern hat man den Eindruck, das sie den Gänsen fast ebenbürtig sind, was die Größe angeht. Thalion war es mit jedem Schritt, den er in das Dorf tat, leichter um sein Herz. Seine Augen schweiften umher und er musste unweigerlich lächeln. „Es ist alles so, wie ich es noch in Erinnerung habe.“ Auf den Wegen gingen einige Dorfbewohner ihren täglichen Bemühungen nach. Auf der Straße liefen ein paar Kinder umher und spielten „Verstecken“. Als einige sie bemerkten, blieben sie verwundert und mit offenem Mund stehen. „Sie haben noch niemals eine Elbe gesehen.“, sagte Thalion zu Tara und Kallador. „Auch unser Erscheinungsbild im gesamten ist hier mehr als ungewöhnlich.“, fügte er hinzu. Er winkte den Kindern zu. ZitierenProfilWWWICQ Verfasst am: 09. 03. 2004 [09:04] BearbeitenLöschen Tara Meister Dabei seit: 07.05.2002 Beiträge: 4259 Tara schaute Thalion an. Sie brauchte es nicht auszusprechen, Thalion wusste, dass sie das nicht störte und dass sie damit gerechnet hatte. Sie fügte hinzu: <h2><i>"Auch in unserer Welt muss ich mich oft rechtfertigen. Nicht nur, weil sich meine Haut verändert hat, sondern auch, weil ich halb menschlichen Blutes bin. Es gibt Elben, die das nicht sehr schätzen. Da erkläre ich mich doch lieber vor offenen, neugierigen Augen."</i> </h2> Sie lachte und liess ihren Blick übers Dorf schweifen. Sie hatte schon einige solcher Dörfer in Lupien gesehen und doch kam ihr dieses besonders vor. Wahrscheinlich lag es daran, dass es etwas Besonderes für sie war, jedoch vielleicht auch daran, dass die Menschen hier eine innere Ruhe zu haben schienen, die sie nicht von den Menschen kannte, die an dem gesamtlupianischen Leben, dessen Politik und Ängsten beteiligt waren. Thalions Gelassenheit, die Ruhe und die Selbstverständlichkeit die Natur zu achten spiegelte sich im Dorf wieder. Erstaunt betrachtete Tara die Tiere. Tatsächlich waren sie grösser als gewöhnlich. <h2><i>"Thalion, sagt, habt ihr eine Ahnung, warum eure Tiere hier grösser wachsen als in anderen Gegenden ?"</i> </h2> Als sie an den Kindern vorbei gingen, tat Tara es Thalion gleich und winkte ebenfalls ... [Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 09.03.2004 um 09:05.] ZitierenMeldenProfilICQPM Verfasst am: 09. 03. 2004 [09:21] BearbeitenLöschen Kallador Adept Dabei seit: 01.07.2002 Beiträge: 207 Tara hört ihr eine bekannte Stimme in ihrem Geist " Ihr habt recht mit dem was ihr gesagt habt. Es gibt im Moment sehr viele Dinge die mich beschäftigen. Ich bin sehr erfreut darüber mir dir und mit Thalion mal für einige Zeit an einem Ort der Ruhe und des Friedens zu sein. Hier wird sich die Zeit finden für das ein oder andere gute Gespräch " ZitierenMeldenProfilWWWICQAIMPM Verfasst am: 09. 03. 2004 [09:30] BearbeitenLöschen Kallador Adept Dabei seit: 01.07.2002 Beiträge: 207 Kallador geht ein Paar schritte hinter einen Baum, nimmt sein Schwert, spricht ein kurzes Gebet und das Schwert verschwindet. Als er wieder hervortritt winkt auch er den Kindern. Er packt etwas Kuchen aus seinem Rucksack und bietet ihn den Kindern an. Erst etwas zögerlich aber dann schneller als man hinschauen kann, machen sie sich über den Kuchen her und verschwinden mit einem lauten Lachen. ZitierenMeldenProfilWWWICQAIMPM Verfasst am: 09. 03. 2004 [10:25] BearbeitenLöschen Tara Meister Dabei seit: 07.05.2002 Beiträge: 4259 Wie ein leises Flüstern wird Kalladors Senden beantwortet. <h2><i>"Ich war bereits an einem vertrauten Ort um zu ruhen und zu regenerieren. Ich bin nicht auf der Suche nach guten Gesprächen, ich möchte mehr über Thalion erfahren. Wenn es in Gesprächen sein sollte, fände ich das schade, es sei denn, es geht um Erinnerungen. Ich möchte möglichst alles sehen. Ihr solltet euch - wenn auch nur kurz - frei von euren Sorgen machen, um diese Welt angemessen zu erleben."</i> </h2> ZitierenMeldenProfilICQPM Verfasst am: 09. 03. 2004 [10:34] BearbeitenLöschen Thalion Halbgott Themenersteller Dabei seit: 17.05.2002 Beiträge: 14337 Thalion überlegt kurz. "Früher dachte ich immer, das alle Tiere so groß sind. Erst als ich das Dorf verließ und ich das erste Dorf im Grünland betrat, sah ich, das im Rest Lupiens die Tiere etwas kleiner sind. Ich erklärte es mir so, das unsere Tiere vielleicht von alten Tierarten abstammten, die es früher in Lupien gegeben hat. Heute glaube ich, das Beor damit etwas zu tun haben könnte." Thalion sah wie Kallador den Kindern etwas von seinem Kuchen anbot. Nachdem jedes ein Stück bekommen hatte, verschwanden sie mit fröhlichem Lachen. Jedoch nicht ohne sich winkend und rufend zu bedanken. Sie gingen weiter. „Die Kugel befindet sich in einem kleinen Haus, welches sich innerhalb des Dorfes befindet. Bevor wir nun die Zeremonie abhalten, erkläre ich euch worum es dabei geht.“, sprach Thalion zu Tara und Kallador. <i>„Ich werde in der Zwischenzeit die anderen des Dorfes benachrichtigen.“, sagte Karim. „Die Prüfung besteht lediglich darin, das ihr die Kugel mit beiden Händen berührt. Sie wird dann feststellen, das ihr dem Dorf und uns keinerlei Schäden zufügen wollt. Danach werden wir mit den „Erfahrenen“ unseres Dorfes reden. Das sind meistens Männer und Frauen, die schon älter als 50 Sonnen sind. Aufgrund ihres alters haben sie meistens die größte Erfahrung.“ ZitierenProfilWWWICQ Verfasst am: 09. 03. 2004 [10:41] BearbeitenLöschen Tara Meister Dabei seit: 07.05.2002 Beiträge: 4259 Tara versuchte sich vorzustellen, wie die Kugel wohl aussehen könnte. <h2>"Ich bin gespannt. Hattet Ihr nicht auch erzählt, dass die Kugel alles Wissen aufnehmen kann, dass die Sucher gesammelt haben ?"</i> </h2> [Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 09.03.2004 um 10:41.] ZitierenMeldenProfilICQPM Verfasst am: 09. 03. 2004 [10:55] BearbeitenLöschen Thalion Halbgott Themenersteller Dabei seit: 17.05.2002 Beiträge: 14337 "Soweit ich weiß, überträgt sie es von einer Jüngeren zu einer älteren Person, aber auch nicht alles. Es wird nur das übergeben, was gebraucht werden kann. Ob sie es auch noch selbst aufnimmt weiß ich nicht. Aber es würde Sinn machen, wenn ein Teil von Beors Wesen in der Kugel ist." Die Dorfbewohner versammelten sich. Auch Thalion’s Familie, bis auf den Vater, ist zugegen. Sie begrüßten sich nur kurz. Karim öffnete nun die Tür des kleinen Hauses in welchem die Kugel aufbewahrt wurde. ZitierenProfilWWWICQ Verfasst am: 09. 03. 2004 [11:12] BearbeitenLöschen Kallador Adept Dabei seit: 01.07.2002 Beiträge: 207 Kallador macht die Runde durch die Bewohner des Dorfes und stellt sich persönlich vor. Vorher spricht er zu Tara " Genau das geschieht bei einem guten Gespräch und dabei ist nicht einmal das Thema entscheident " Er lächelt ... ZitierenMeldenProfilWWWICQAIMPM Verfasst am: 09. 03. 2004 [11:33] BearbeitenLöschen Tara Meister Dabei seit: 07.05.2002 Beiträge: 4259 <h2><i>"Es gibt viele Möglichkeiten ... aber wenn ihr ein Gespräch sucht, werdet ihr es bestimmt finden."</i> </h2> Tara bleibt stehen, damit sie möglichst Jeder sehen kann. Nachdem Kallador seine Runde beendet hat, spricht auch sie: <h2><i>"Mein Name ist Tara Naïlo. Ich bin eine Halbelbe aus einem entfernten Land und lebe im Moment in Lupien, um dort die Wälder zu hüten. Ich lernte Thalion schon kurz nach Beginn seiner Reise kennen. Wir haben seit dem viel erlebt, was unsere Freundschaft wachsen liess. Ich bin sehr froh, dass er mich mitgenommen hat und fühle mich geehrt, euch alle und das Dorf kennenzulernen."</i> </h2> ZitierenMeldenProfilICQPM Verfasst am: 09. 03. 2004 [12:35] BearbeitenLöschen Thalion Halbgott Themenersteller Dabei seit: 17.05.2002 Beiträge: 14337 <i>"Wir heißen euch in unserem Dorf willkommen.", sprach eine ältere Frau zu Tara und Kallador. "Thalion hat euch hoffentlich über die folgende Zeremonie, der ihr euch unterziehen sollt, unterrichtet. Keinem von euch wird ein Leid geschehen. Nur wenn ihr etwas unrechtes im Sinn führt, so werdet ihr das Dorf verlassen. Aber auf eine andere Weise, wie ihr gekommen seid und den Weg hierhin werdet ihr auch nicht mehr finden." „Nun, da fast alle versammelt sind,“ sprach Thalion zu der Menge, „habe auch ich euch noch etwas zu sagen, bevor die Zeremonie durchgeführt wird. Auf meiner Reise ist etwas passiert, was sehr außergewöhnlich ist. Ich habe mich äußerlich etwas verändert.“ Thalion zog nun die Gugel herunter, damit seine Spitzen Ohren offenkundig wurden. Die Versammelten staunten und flüsterten. „Da ich mich derart verändert habe, liegt es nun an euch zu entscheiden, was ich tun soll. Denn ihr müsst wissen, das ich nicht für lange zurückgekehrt bin. In 6 Tagen, werde ich mich wieder auf Reisen begeben. Warum ich dies tun möchte erkläre ich später. Ihr alle, sollt aber erst entscheiden, ob auch ich mich, zusammen mit meinen Freunden, der „Zeremonie der Gewissheit“ unterziehen soll. Ich gebe zu, ich habe davor ein wenig Angst. Doch nur, weil ich fürchte das Geschenk verlieren zu können. Ich selbst habe viele verschiedene Erfahrungen auf meiner Reise gesammelt. Und möchte euch diese natürlich zur Verfügung stellen. Doch weiß ich nicht, ob die „Zeremonie des Austauschs“ noch funktionieren wird, wenn ich ein zweites Mal auf Reisen gehe.“ „Habt einen Moment Geduld, wir werden darüber beraten.“, sagte die ältere Frau. ZitierenProfilWWWICQ Verfasst am: 09. 03. 2004 [13:12] BearbeitenLöschen Tara Meister Dabei seit: 07.05.2002 Beiträge: 4259 Tara nickte als die Frau sie ansprach und nach den Kentnissen über die Zeremonie fragte. Als Thalion sprach schwieg sie, bis der Rat entschieden hatte ... ZitierenMeldenProfilICQPM Verfasst am: 09. 03. 2004 [14:26] BearbeitenLöschen Thalion Halbgott Themenersteller Dabei seit: 17.05.2002 Beiträge: 14337 „Deine Aufrichtigkeit uns gegenüber, ist ein beweis das dein Wesen sich nicht verändert hat und dir das Wohl des Dorfes immer noch am Herzen liegt. Wir stellen es dir frei, dich selbst zu entscheiden, ob du dich der Zeremonie unterziehen möchtest.“ Thalion dankte den Leuten und spricht dann mit Tara und Kallador. „Nachdem dies nun geklärt ist, können wir in das „Haus der Kugel“ gehen, damit ihr nicht noch länger warten müsst.“ Die drei gehen in das kleine Haus, dessen Türe nicht verschlossen ist. Es misst etwa sechs Schritt im Durchmesser und hat eine runde Grundform. In der Mitte des einzigen Raumes befindet sich eine Säule. Darauf steht für jeden erkennbar, die Kugel des Austausches. Die Farbe der Kugel ist strahlend weiß und ihre Oberfläche glänzt leicht im Licht das durch die Fenster hereinfällt. Thalion steht nun an der Seite von Karim, der mit in das Haus gegangen ist. „Berührt nun bitte die Kugel mit beiden Händen.“ Karim weist zur Kugel. ZitierenProfilWWWICQ Verfasst am: 09. 03. 2004 [14:30] BearbeitenLöschen Kallador Adept Dabei seit: 01.07.2002 Beiträge: 207 Fasziniert schaut sich Kallador im Raum der Kugel um und schon von einiger Entfernung kann man spüren das diese Kugel keine normale Kugel ist. [Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 09.03.2004 um 15:28.] ZitierenMeldenProfilWWWICQAIMPM Verfasst am: 09. 03. 2004 [14:43] BearbeitenLöschen Tara Meister Dabei seit: 07.05.2002 Beiträge: 4259 Tara folgt ins Haus und bleibt beim Anblick der Kugel stehen. Sie strahlt rein und weiss. Sie ist wunderschön. Als sie aufgefordert werden, die Kugel zu berühren sieht sie Kallador an. Sollten Sie sie zusammen anfassen ? Oder Einzeln ? Wenn sich sonst niemand regt, bewegt sie sich auf die Kugel zu. [Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 09.03.2004 um 15:35.] ZitierenMeldenProfilICQPM Verfasst am: 09. 03. 2004 [15:35] BearbeitenLöschen Thalion Halbgott Themenersteller Dabei seit: 17.05.2002 Beiträge: 14337 Karim und Thalion merken, das sie vergessen haben zu erwähnen, das es üblich ist, die Kugel einzeln zu berühren. Sie hielten es für so selbstverständlich, das sie es einfach vergessen haben zu erwähnen. "Entschuldigt,", sagt Karim, "ich vergass. Ihr konntet ja nicht wissen, das üblicherweise, die Kugel nur durch eine Person berührt wird. Zwei Personen berühren sie normalerweise nur bei der Zeremonie des Austauschs" ZitierenProfilWWWICQ Verfasst am: 09. 03. 2004 [15:37] BearbeitenLöschen Tara Meister Dabei seit: 07.05.2002 Beiträge: 4259 Tara geht zur Kugel, bleibt kurz vor ihr stehen, atmet tief durch und berührt sie vorsichtig mit ihren Handflächen. ZitierenMeldenProfilICQPM Verfasst am: 09. 03. 2004 [15:48] BearbeitenLöschen Thalion Halbgott Themenersteller Dabei seit: 17.05.2002 Beiträge: 14337 Tara berührt die Kugel als erste. Ihre beiden Hände ertasten eine leicht warme und vollkommen glatte Oberfläche. Die Kugel leuchtet auf. Dann hören Tara, Kallador und auch Thalion eine sanfte, aber dennoch sehr kraftvolle Stimme. ... Beor’s Stimme. Die gleiche Stimme, die sie auch bei dem Ritual hörten, als Thalion von diesem bösen Zauber wie besessen war. „Kommt bitte alle drei zur Kugel und berührt sie.“ Nachdem alle ihre Hände auf die Kugel gelegt hatten, sprach die Stimme erneut. „Ich verstehe. Es war nur eine Frage der Zeit, bis einer der Sucher herausfinden würde, das ein Teil von mir in jedem von ihnen mit auf Reisen geht. Ihr wisst wer ich bin. Der Elb Beor o Lyth, ist möglicherweise nicht mehr, falls er das Unglück in Jesseg nicht überlebt hat. Ich bin nur eine Kopie seines Wesens und habe hier einige Aufgaben zu erfüllen. Durch jeden Sucher erhalte ich neues Wissen von dem Lupien, das Außerhalb dieses Dorfes liegt. Das Dorf ... Beor’s Experiment, hat sich über lange Zeit hinweg, gut entwickelt. Beor würde es wohl erfolgreich nennen. Fast schon zu erfolgreich, wenn man bedenkt, das auch Elben es interessiert.“ Einige Sekunden lang ist es still. „Deine Angst ist unbegründet, Thalion. Dein Geschenk wirst du für immer behalten, die Ohren aber nicht unbedingt. Sie werden verschwinden, sobald die letzten drei Verbindungen zu den Elben unterbrochen werden. Auch deine Sorge, die Zeremonie des Austauschs könne nur einmal durchgeführt werden, ist falsch. Du kannst sie beliebig wiederholen. Gehe deinen Weg so weiter, wie du es für richtig hältst, ich bin begierig zu erfahren, was du auf deinen Reisen noch alles erleben wirst. Nun zu deinen Freunden. Ihr habt die Prüfung natürlich bestanden. Ihr seid ab sofort in der Lage, den Weg in das Dorf auch alleine zu finden. Doch wisset, das damit auch die Sicherheit dieses Ortes, von eurer Verschwiegenheit abhängt. Nur wenn ihr genau wisst, das ihr einer Person ganz und gar vertrauen könnt, dürft ihr sie hierher bringen. Ihr seid selbstverständlich jederzeit willkommen und dürft euch auch hier niederlassen, wenn ihr es eines Tages wünschen solltet. Die Dorfbewohner werden euch bestimmt willkommen heißen und auch nichts dagegen haben.. Geht nun und verbringt hier ein paar ruhige Tage, bevor ihr wieder aufbrecht.“ ZitierenProfilWWWICQ Verfasst am: 09. 03. 2004 [16:00] BearbeitenLöschen Tara Meister Dabei seit: 07.05.2002 Beiträge: 4259 Die Elbe zog vorsichtig ihre Hände zurück und öffnete die Augen. Sie konnte sich nicht erinnern, sie geschlossen zu haben ... Sie schaute zu Thalion. Nun erreichte auch ihn ein leises Flüstern: <h2>"Thalion, denkt ihr immer noch, dass es in Beors Absicht lag, dass alle erfahren, wie das Dorf entstanden ist ? Wird das die Gemeinschaft und das Dorf nicht vielleicht zerstören ?"</i> </h2> [Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 09.03.2004 um 16:01.] ZitierenMeldenProfilICQPM Verfasst am: 09. 03. 2004 [16:15] BearbeitenLöschen Thalion Halbgott Themenersteller Dabei seit: 17.05.2002 Beiträge: 14337 Thalion wurde durch Taras Worte unsicher. Er versuchte sich zu erinnern, was Beor noch alles bei dem Ritual gesagt hatte. "Er sagte: <i>Ich gründete das Dorf mit Freiwilligen ..., und es heißt, er habe noch sehr lange unter uns gelebt, auch nach der Gründung des Dorfes.", flüsterte Thalion zu sich selbst und auch zu Tara und Kallador. Karim stand im Hintergrund und wunderte sich, was sich da vor seinen Augen abgespielt hat ZitierenProfilWWWICQ Verfasst am: 09. 03. 2004 [16:25] BearbeitenLöschen Tara Meister Dabei seit: 07.05.2002 Beiträge: 4259 Tara bemerkte Karims Blick. <h2>"Thalion, Ihr könntet vielleicht mit eurem alten Freund darüber beraten. Ihr kennt eure Heimat am besten und Ihr vertraut ihm. Außerdem schaut er sehr verwirrt und wird gleich wohl eine Erklärung verlangen."</i> </h2> ZitierenMeldenProfilICQPM Verfasst am: 09. 03. 2004 [17:12] BearbeitenLöschen Kallador Adept Dabei seit: 01.07.2002 Beiträge: 207 Kallador hat der Stimme gelauscht und schaute nun zu Thalion. " Auch ich bin Taras Meinung ihr solltet euch mit eurem Freund beraten. Wenn ihr nichts dagegen habt werde ich draußen warten und mich ein wenig umsehen. Falls ihr meinen Rat wünscht, wisst ihr ja wie ihr mich rufen könnt." ZitierenMeldenProfilWWWICQAIMPM Verfasst am: 09. 03. 2004 [18:03] BearbeitenLöschen Thalion Halbgott Themenersteller Dabei seit: 17.05.2002 Beiträge: 14337 „Bitte bleibt.“, sagte Thalion zu Kallador. „Es könnte missverstanden werden, wenn ihr alleine nach draußen geht.“ „Ich denke ihr habt recht.“ Thalion ging zu Karim und versuchte mit wenigen Worten vieles zu erklären ohne gleich alles preis zu geben. Tara und Kallador konnten sehen, wie Karims Augen immer größer werden und sich der Mund nicht mehr schließen wollte. Nachdem Thalion endlich aufhörte zu reden, sah Karim noch verwirrter aus. Er überlegte .... Nach wenigen Minuten ergriff Karim das Wort. <i>„Da du keine Angst mehr davor haben musst, das die Zeremonie des Austauschs sich nicht mehr wiederholen lässt, kannst du die Zeremonie doch einfach mit den Erfahrenen durchführen. Die Kugel selbst wird dann entscheiden, ob es sinnvoll ist, das zu erfahren, was ihr für gefährlich haltet. So könnt ihr euch sicher sein, das es mit Zustimmung des Gründers geschieht.“ Thalion stimmte Karim zu. „So werde ich es machen.“ ZitierenProfilWWWICQ Verfasst am: 11. 03. 2004 [12:27] BearbeitenLöschen Tara Meister Dabei seit: 07.05.2002 Beiträge: 4259 Es war zu erwarten gewesen, dass die Wahrheit sehr überraschend für Karim war. Jedoch behielt er einen klaren Kopf und machte einen guten Vorschlag. Bei den Gedanken, die sie an Thalion sandte konnte er unterschwellig Erleichterung spüren. Tara sah, wie Thalion nun zu den Ältesten hinüberging. ZitierenMeldenProfilICQPM Verfasst am: 15. 03. 2004 [20:42] BearbeitenLöschen Thalion Halbgott Themenersteller Dabei seit: 17.05.2002 Beiträge: 14337 Thalion ging Richtung Tür, doch bevor er nach draußen tritt, hält er für einen kurzen Moment inne. Er drehte seinen Kopf nur kurz zu Tara, nickte ihr zu und lächelte. Es bedurfte keiner Worte. Er wusste das Tara ihn verstand. Thalion ging nun aus dem kleinen Haus zu den Erfahrenen und sprach mit ihnen. Karim hatte ihm mit seinem hervorragenden Vorschlag, die schwere Entscheidung wesentlich vereinfacht. Dies erinnerte Thalion daran, das manche Probleme aus anderen Blickwinkeln manchmal viel einfacher zu lösen waren. Thalion und fünf der Erfahrenen betraten das Haus. Einer nach dem anderen berührte mit Thalion zusammen die Kugel des Austausch und führten so die Zeremonie durch. Bei jeder Berührung leuchtete die Kugel kurz magisch auf. Tara, Kallador und Karim standen daneben und beobachteten den Ablauf der Zeremonie. Als die Zeremonie beendet war, traten die Erfahrenen vor die immer noch wartenden Dorfbewohner. „Wir werden heute Abend eine Versammlung im Festhaus abhalten, wo alle erfahren sollen, was Thalion herausgefunden hat.“, sprach ein älterer Mann zu den Versammelten. Dann richteten sich seine Worte an Tara, Kallador und Thalion. “Ihr könnt euch erst einmal ausruhen und wir werden morgen wieder miteinander reden, falls wir noch fragen haben sollten.“ Anschließend löste sich die Menge auf. „Beor sprach noch einmal zu mir und er hat ihnen all das über sich mitgeteilt, was ich bisher über ihn in Erfahrung gebracht habe. Außerdem meinte er, das dieses Wissen sie nicht entzweien würde. Ich muss sagen, ich bin jetzt erleichtert. Kommt nun stelle ich euch meine Familie vor.“ [Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 15.03.2004 um 20:44.] ZitierenProfilWWWICQ Verfasst am: 16. 03. 2004 [09:07] BearbeitenLöschen Kallador Adept Dabei seit: 01.07.2002 Beiträge: 207 Kallador hatte gespannt der Zeromonie beigewohnt. Als sich Thalion ihnen zuwandte, wirkte er wesentlich entspannter. ZitierenMeldenProfilWWWICQAIMPM Verfasst am: 16. 03. 2004 [10:42] BearbeitenLöschen Tara Meister Dabei seit: 07.05.2002 Beiträge: 4259 <h2>"Ja, erleichtert bin ich auch. Dann auf, ich würde gerne wieder an die frische Luft."</i> </h2> Gespannt folgte Tara Thalion, denn nun würden sie ein wenig vom Dorf und Tahlions Familie kennen lernen. ZitierenMeldenProfilICQPM Verfasst am: 16. 03. 2004 [11:32] BearbeitenLöschen Thalion Halbgott Themenersteller Dabei seit: 17.05.2002 Beiträge: 14337 Thalion geht geradewegs zu seiner Familie. „Nun, da wir die Zeremonie durchgeführt haben, wollte ich euch noch einmal richtig begrüßen.“ Sie begrüßten sich mit langen Umarmungen. „Meine Freunde haben sich eigentlich schon selbst vorgestellt, dennoch möchte ich es noch einmal wiederholen. Das sind Tara Nailo und Kallador vom Drachensturm. Tara, Kallador, das ist meine Familie.“ Thalion wies auf eine fast 50 Sonnenläufe zählende Frau: „Das ist meine Mutter Beinadea.“ Danach stellte er, dem Alter abwärts folgend, seine Geschwister vor. „Das ist mein älterer Bruder Darian und meine Schwestern Annika, Sirini und das Nesthäkchen Lania.“ Lania versteckte sich halb hinter ihrer Mutter. „Sagt, ich vermisse Vater. Wo ist er?“ <i>„Er liegt daheim im Bett.“, antwortete Beinadea mit betrübtem Gesicht. „Es ist erst vor drei Tagen geschehen. An jenem Morgen standen wir gerade auf. Er wollte zur Latrine, wie an jedem Morgen. Leider hatte es des Nachts gefroren und er übersah wohl eine gefrorene Wasserpfütze. Er brach sich das Bein. Enzon hat es sofort geschient, du weißt ja das er als Sucher viel Heil-Erfahrung mitgebracht hat, aber er wird bestimmt noch sechs Wochen liegen müssen.“ „Lass uns erst einmal zu ihm gehen, vielleicht können wir ihm irgendwie helfen.“, beruhigte sie Thalion. ZitierenProfilWWWICQ Verfasst am: 16. 03. 2004 [11:49] BearbeitenLöschen Kallador Adept Dabei seit: 01.07.2002 Beiträge: 207 Kallador schaut Tara an " Ich glaube das du Thalions Vater wohl am besten von uns allen halfen kannst, zumindest nach den Erfahrungen die ich im Zusammenhang mit Knochenbrüchen und dir gemacht habe." Mit einem Lächeln auf dem Gesicht greift Kallador sich an seine Rippen. Ein kleiner Knubbel ist das einzige was ihn noch daran erinnerte, dass ihm ein Troll vor nicht all zu langer zeit mit einem großen Hammer die Rippen zertrümmert hatte. Tara hatte ihn damals geheilt. Ohne sie wäre er wohl einige Tage ans Bett gefesselt gewesen. ZitierenMeldenProfilWWWICQAIMPM Verfasst am: 16. 03. 2004 [13:02] BearbeitenLöschen Thalion Halbgott Themenersteller Dabei seit: 17.05.2002 Beiträge: 14337 Alle zusammen, sieben an der Zahl, gehen zu dem Haus in dem Thalion’s Familie lebt. Das Haus sieht aus, wie alle anderen Häuser in dem Dorf. Es ist nicht allzu groß, bietet aber Platz für eine große Familie. Nach und nach treten sie durch die Haustür und gelangen so in den Hauptraum des Hauses. Der Raum ist groß und man kann sofort mit einem Blick erkennen, das sich hier, ein grossteil des Lebens abspielt. Links im Raum, kann man eine große Kochstelle mit einer halb-offenen Feuerstelle erkennen, welche gleichzeitig auch den Raum beheizt. Links daneben steht ein kleiner Arbeitstisch an dem drei Stühle stehen. Ebenso zur Küche gehörend, steht ein großer Vorratsschrank und ein offener Küchenschrank mit Geschirr an der Wand. Rechts im Raum, sieht man einen großen Tisch, der ohne Problem zehn Personen fassen kann. Auf dem Holzdielen-Boden liegen verstreut einige Tierfelle und auch ein paar Holzklötzchen, die man Kindern zum spielen gibt. Der ganze Raum sieht sehr gemütlich und wohnlich aus. Große Fenster lassen viel Licht in den Raum gelangen. „Beinadea, bist du es?“, kann man eine Männerstimme aus den oberen Räumen hören. ZitierenProfilWWWICQ Verfasst am: 16. 03. 2004 [13:13] BearbeitenLöschen Tara Meister Dabei seit: 07.05.2002 Beiträge: 4259 Tara lächelt verschmitzt. <h2>"Vielleicht hätte euch mal ganz gut getan, das Bett hüten zu müssen."</i> </h2> <h2><i>"Natürlich schaue ich mir das Bein Eures Vaters gerne an, wenn ich darf."</i> </h2> sagte sie zu Thalion und seiner Familie. ZitierenMeldenProfilICQPM Verfasst am: 16. 03. 2004 [13:23] BearbeitenLöschen Kallador Adept Dabei seit: 01.07.2002 Beiträge: 207 "Vielleicht" ZitierenMeldenProfilWWWICQAIMPM Verfasst am: 16. 03. 2004 [15:16] BearbeitenLöschen Thalion Halbgott Themenersteller Dabei seit: 17.05.2002 Beiträge: 14337 Thalion begibt sich zur Treppe, die rechts neben der Haustür nach oben führt. „Ich wäre euch für eure Hilfe sehr dankbar, werte Tara. Ich wollte euch nicht unbedingt darum bitten, da ihr schließlich unsere Gäste seid. Wollt ihr mich mit nach oben begleiten? Dann kann ich euch auch meinen Vater vorstellen.“ Oberhalb der Treppe betritt man einen schmalen Flur. Rechts und links kann man je zwei Türen sehen. Thalion tritt durch die erste Tür zu seiner linken. „Vater, ich bin es, Thalion, sei gegrüßt.“, mit diesen Worten richtete sich Satras in seinem Bett auf und breitete seine Arme aus um seinen Sohn in die Arme zu schließen. <i>„Was für eine Überraschung. Du bist wieder da. Wie geht es dir.“, platzte es voller Freude aus Satras hervor. Dann sah er, das noch zwei Fremde im Türrahmen stehen. „Vater, das sind zwei Freunde, die ich mitgebracht habe. Tara Nailo und Kallador vom Drachensturm. ... Das ist mein Vater Satras.“ ZitierenProfilWWWICQ Verfasst am: 16. 03. 2004 [15:24] BearbeitenLöschen Kallador Adept Dabei seit: 01.07.2002 Beiträge: 207 "Akalar zum Gruß. Es ist mir eine Ehre euch kennen zu lernen " ZitierenMeldenProfilWWWICQAIMPM Verfasst am: 16. 03. 2004 [15:25] BearbeitenLöschen Kallador Adept Dabei seit: 01.07.2002 Beiträge: 207 Kallador geht auf das Bett zu und reicht Thalions Vater die Hand ZitierenMeldenProfilWWWICQAIMPM Verfasst am: 16. 03. 2004 [15:32] BearbeitenLöschen Tara Meister Dabei seit: 07.05.2002 Beiträge: 4259 Tara nickt: <h2>"Es wäre mir eine Freude."</i> </h2> Sie folgt Thalion die Treppe hinauf und schaut sich alles gut an. Sie schmunzelte.Das Haus wirkte gründlich, gut erhalten, ganz so, als ob viele fleissige Hände jeden Fehler gleich reparieren würden, und ganz so, wie Tara es von Thalion kannte und erwartet hatte. Nachdem sie den Raum betreten hatten und Thalion sie vorgestellt hatte, trat sie vor. <h2><i>"Seid gegrüsst. Mein Name ist, wie Thalion schon erwähnte, Tara. Ich hörte, dass Ihr Euch am Knochen verletzt habt. Da ich mich in der Heilkunde auskenne und schon öfter Knochen wieder beisammengefügt habe, möchte ich euch gerne meine Hilfe anbieten. Ich kann durch Kraft, die ich über die Erde beziehe die Heilung beschleunigen, es ist nur anfangs recht schmerzhaft, wenn der Knochen wieder zusammenwächst."</i> </h2> Dann zog sie ihre Tasche hervor und schaute nach etwas ... <h2><i>"Aber glücklicherweise habe ich auch noch ein wenig von dem Kraut, dass die Schmerzen besser ertragen lässt."</i> </h2> ZitierenMeldenProfilICQPM Verfasst am: 16. 03. 2004 [15:47] BearbeitenLöschen Kallador Adept Dabei seit: 01.07.2002 Beiträge: 207 Kallador spricht zu Thalions Vater und wendet sich dann zu Tara "Ich könnte ein gebet sprechen das euch für die Zeit des Zaubers schlafen lassen würde. Dann könntet ihr das Kraut sparen Tara. Natürlich nur dann, wenn ihr den Zauber auch auf eine schlafende Person wirken könnt und wenn Thalions Vater das möchte " ZitierenMeldenProfilWWWICQAIMPM Verfasst am: 16. 03. 2004 [15:51] BearbeitenLöschen Tara Meister Dabei seit: 07.05.2002 Beiträge: 4259 <h2><i>"Der Zustand seines Bewusstseins ist für den Zauber unerheblich, ich halte dies für eine sehr gute Idee."</i> </h2> ZitierenMeldenProfilICQPM Verfasst am: 16. 03. 2004 [17:35] BearbeitenLöschen Thalion Halbgott Themenersteller Dabei seit: 17.05.2002 Beiträge: 14337 <i>„Zauber, Gebet, Knochen, Kräuter, Schlafen ? Thalion wovon reden deine Freunde nur ?“, sprach Satras und sah verwirrt und Ängstlich aus und zog sich die Bettdecke fast bis über den Kopf. „Habe keine Angst Vater. Ich erkläre es dir.“, sagte Thalion mit ruhiger Stimme. „Meine Freunde haben Kräfte, welche die Heilung deines Beines beschleunigen können, aber das wäre sehr schmerzhaft. Deswegen möchte Kallador, der ein Priester des Gottes Akalar ist, dich durch ein Gebet schlafen lassen. Wenn du dann aufwachst, ist dein Bein wieder geheilt und du kannst wieder aufstehen. Vertraue ihnen, sie habe nur gutes im Sinn.“ Satras wurde ruhiger und sah Thalion nachdenklich an. „Akalar-Gläubige. ... Ja, solche habe ich auf meiner Suche auch getroffen. Das waren immer gute und nette Leute.“ „In Ordnung, wenn du sagst, ich kann ihnen vertrauen, dann tue ich das. Was muss ich machen um euch dabei zu helfen?“ ZitierenProfilWWWICQ Verfasst am: 16. 03. 2004 [18:33] BearbeitenLöschen Tara Meister Dabei seit: 07.05.2002 Beiträge: 4259 <h2>"Ihr braucht nichts zu tun, bleibt einfach so liegen. Wenn Kallador das Gebet sprechen wird, werdet ihr müde werden und einschlafen. Danach braucht ihr nur noch aufzuwachen, wenn wir fertig sind."</i></h2> Sie grinste Thalions Vater freundlich an, hoffentlich hatte er Sinn für Humor ... Kallador kramte etwas aus seiner Gürteltasche hervor und entzündete mit einem kleinen Feuerzauber ein Räucherstäbchen. Bereits der schwere Geruch nach der seltenen lupianischen Gebirgsblüte liess Satras müde werden. Kallador sprach sein Gebet an Akalar und Thalions Vater fiel in einen tiefen erholsamen Schlaf. Anschliessend ging Tara zu ihm hin und begutachtete ersteinmal das Bein. Die Heilkundigen im Dorf hatten gute Arbeit geleistet. Die Knochen waren richtig zusammengesetzt und das Bein stabil geschient worden. Das machte die ganze Sache viel einfacher. Tara kniete sich und berührte mit ihren Händen das verletzte Bein. <h2><i>"Tauron, lasto beth nîn, anno bel nîn. Satras, im Tara, Telin le thaed. Lasto beth nîn. Matho i-chwest e-guil min iâr lín, matho i-chwest e-guil min rhaw lín, matho i-chwest e-guil min flâd lín, matho i-chwest e-guil min faer lín, matho guil!"</b></i></h2> Kleine grün und silbern leuchtende Fäden flossen aus Taras Hand vorsichtig in das Bein Satras. Wie Bänder ordnten sich die Fäden erst auf der Hautoberfläche an und drangen dann tiefer ein, um die Knochenstücke wieder fest zu verbinden. Nachdem alle Fäden verschwunden waren, öffnete Tara wieder ihre Augen und richtete sich langsam auf. An der Bruchstelle wirkte es, als würden die Adern immer noch in einem sanften silbergrün schimmern. <h2><i>"Wenn das Leuchten nachlässt, ist der Bruch stabil genug, um darauf zu gehen, wenn es ganz erlischt, kann er das Bein hoffentlich nutzen wie früher."</i></h2> [Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 16.03.2004 um 18:36.] Thalion Halbgott Themenersteller Dabei seit: 17.05.2002 Beiträge: 14337 Thalion wusste, das sein Vater bei Tara und Kallador in den besten Händen war. Als Kallador das Räucherstäbchen entzündet hatte und sich der schwere Geruch im Raum ausbreitete, konnte auch Thalion sich das Gähnen nicht unterdrücken. ZitierenProfilWWWICQ Verfasst am: 17. 03. 2004 [09:26] BearbeitenLöschen Thalion Halbgott Themenersteller Dabei seit: 17.05.2002 Beiträge: 14337 "Ich danke euch. Ich denke, wir sollten ihn erst einmal schlafen lassen.", meinte Thalion zu Tara und Kallador. "Wartet bitte kurz, ich bin gleich zurück." Thalion ging eilig die Treppe hinunter und sprach kurz mit seiner Mutter, dann eilte er wieder nach oben. "Ich zeige euch jetzt euer Zimmer. Wir haben nur noch einen Schlafraum übrig, den müsst ihr euch leider teilen." Thalion führt Tara und Kallador in den nächsten Raum, neben dem Schlafzimmer der Eltern. Der Raum ist von normaler größe und es stehen zwei Betten darin. Vor den Betten stehen zwei große Truhen. Der Raum ist, ebenso wie der Rest des Hauses, gepflegt und Sauber. "Legt erst einmal ab. Ich werde das gleiche tun und mich erst einmal von meiner Rüstung und meinen Waffen befreien." Thalion geht in den gegenüberliegenden Raum. Tara und Kallador können durch die Tür einen eben solchen Raum, wie den Ihren erkennen, nur das man dort drei Betten erkennen kann. Thalion verstaut seine Waffen, den Schild und seine Rüstung ordentlich unter dem Bett und in der Truhe. ZitierenProfilWWWICQ Verfasst am: 17. 03. 2004 [10:36] BearbeitenLöschen Kallador Adept Dabei seit: 01.07.2002 Beiträge: 207 Kallador schaut sich im Raum um. Es erinnerte ihn ein wenig an sein Zimmer früher bei seiner Mutter so das er sich auf anhieb wohl darin fühlte. Kallador legte keinen besonderen Wert auf besonderen Luxus. Er mochte es einfach und schlicht und vor allen mochte er praktische Dinge. Der Raum in dem sie untergebracht waren erfüllte genau das. Kallador nahm seinen Reiseumhang und legte ihn auf die Truhe. Seinen Rucksack lehnte er an die Wand und nahm eine Kiste mit drei Flaschen Wein raus. In seiner Heimat war es üblich, dem Gastgeber als Dank für die Gastfreundschaft etwas zu schenken. Er schaute Tara an " Tara ich würde bei Gelegenheit gerne die Grundzüge des Knochenheilens lernen. Ich weiß das unsere Kräfte sehr unterschiedlich sind aber doch sind sich in den Grundlagen viele Dinge ähnlich. ZitierenMeldenProfilWWWICQAIMPM Verfasst am: 17. 03. 2004 [11:47] BearbeitenLöschen Tara Meister Dabei seit: 07.05.2002 Beiträge: 4259 Tara schaute sich ebenfalls in dem Zimmer um. Es war sehr ordentlich und sauber. Nicht viele Schlafräume, die sie auf ihren Reisen gesehen hatte, konnten hier mithalten. Sie zog ihren Umhang, das Schwert und den Bogen aus, und verstaute sie mit ihrer Tasche in der Truhe vor dem Bett, dass noch übrig war. Dann ging sie zum Fenster. Obwohl das Zimmer sehr angenehm war, hätte sie sich lieber ein Plätzchen unter freiem Himmel gesucht, nicht, weil sie kein eigenes Zimmer hatte oder überhaupt wegen der anderen Menschen, sie war einfach gerne dort, wo sie die Erde leben spüren konnte. Aber sie dachte sich, dass es unhöflich wäre, Thalions Eltern die Großzügigkeit des Zimmers auszuschlagen. Als Kallador sie ansprach, drehte sie sich um. Sie dachte kurz nach. <h2><i>"Um die Fähigkeit zu erlernen, Knochen wieder zusammenwachsen zu lassen, müsst Ihr erst verstehen, wie Knochen funktionieren, wie sie aufgebaut sind und was sie zusammenhält. Ihr müsst üben, die gebrochenen Knochen wieder richtig zu positionieren und zu schienen, bevor ihr beginnen könnt, sie magisch zu stabilisieren, sonst könntet ihr sie vielleicht falsch zusammen wachsen lassen. Aber wir haben hier bestimmt viel Zeit, so dass ich euch ein wenig zeigen kann. Versuchen können wir es."</i></h2> ... Sie lächelte. <h2><i>"Wichtig ist auch, dass ihr anfangs mit den verschiedenen Rassen aufpassen müsst. Orks haben sehr viel härtere und dickere Knochen als Menschen, aber dass wisst ihr bestimmt selber, da ihr für die Heilung bereits Anatomiekenntnisse benötigt."</i></h2> sagte sie jetzt fast mehr zu sich selbst. Sie hielt ihm ihre Hand hin. <h2><i>"Ich stelle euch gerne meine Hand zur Verfügung, um die halbelbischen Knochen zu studieren."</i></h2> Dann wollte sie gerade beginnen, etwas über Knochen an sich zu erzählen, als Thalion wieder zur Tür hereinkam ... ZitierenMeldenProfilICQPM Verfasst am: 17. 03. 2004 [12:07] BearbeitenLöschen Thalion Halbgott Themenersteller Dabei seit: 17.05.2002 Beiträge: 14337 Nachdem Thalion seine Sachen gut verstaut hatte legte er sich für einen Moment in sein Bett. Er schloß seine Augen einen Moment lang. Er wollte das gute Gefühl spüren, auf seinem eigenen Bett, in Sicherheit und Ruhe zu liegen. Er atmete tief durch. Dann öffnete er seine Augen und blickte zur Decke. Auf einmal kam ihm etwas in den Sinn. Er schaute hinüber zur Tür und hörte wie Tara und Kallador miteinander sprachen. Dann streckte er schnell seinen Arm unter das Bett und tastete nach seinem alten Versteck, das er als Kind immer für kleine Dinge hatte. Er zog einen Stein hervor. Der Stein hatte eine Sternförmige Grundform. "Den habe ich am Salzsee gefunden, als ich noch ein kleiner Junge war.", dachte er sich. Thalion sieht sich den Stein genau an, dann versteckt er ihn wieder unter seinem Bett. Er steht auf und geht aus dem Zimmer zu Tara und Kallador. Die Zeit verging an diesem Tag sehr schnell und viel ist geschehen. Langsam schwindet das Licht und die Dämmerung bricht herein. "Wollen wir hinunter gehen? Es wird bestimmt bald etwas zu Essen geben." Thalion sieht noch kurz nach seinem Vater. Satras schläft immer noch. Das leuchten an dem gebrochenen Bein, ist nun nur noch Andeutungsweise zu erkennen. ZitierenProfilWWWICQ Verfasst am: 17. 03. 2004 [13:32] BearbeitenLöschen Kallador Adept Dabei seit: 01.07.2002 Beiträge: 207 " Gerne Thalion. Ich denke ich könnte jetzt ein gutes Essen vertragen " Kallador klemmt sich die Kiste mit dem Wein unter den Arm und wartet. ZitierenMeldenProfilWWWICQAIMPM Verfasst am: 17. 03. 2004 [13:38] BearbeitenLöschen Tara Meister Dabei seit: 07.05.2002 Beiträge: 4259 <h2><i>"Ja, ich habe auch ein wenig Hunger."</i></h2> Nachdem Thalion nach Satras geschaut hatte, gingen die Drei die Treppe hinunter in die Stube ... ZitierenMeldenProfilICQPM Verfasst am: 17. 03. 2004 [14:34] BearbeitenLöschen Thalion Halbgott Themenersteller Dabei seit: 17.05.2002 Beiträge: 14337 Auf der Treppe können die drei bereits den Duft von gekochtem Essen wahrnehmen. Tara, Kallador und Thalion werden von Beinadea schon erwartet. <i>„Ich bin gerade fertig geworden. Kommt, setzt euch, bevor es noch kalt wird.“</i> Der große Tisch war schon mit acht Tellern und dazugehörigem Besteck gedeckt worden. Außerdem stehen schon einige Schüsseln in der Tischmitte. Darin kann man Brot, Gemüse, Pilze, Äpfel, Butter, Käse und Wurst sehen. Beinadea stellt gerade einen großen Topf mit Suppe und einen anderen Topf mit Fleisch auf den Tisch. <i>„Lasst es euch schmecken. Ich werde nur schnell deinem Vater etwas zu essen nach oben bringen.“</i>, sagte sie, als sie sich umdrehte und leicht erschrak. <i>„Das wird nicht nötig sein.“</i>, spricht Satras, der gerade auf der Treppe steht und nach unten kommt. <i>„Es ist unglaublich, aber mein Bein ist wieder heil. Ich wachte eben auf und dachte zunächst ich hätte geträumt, aber dann wusste ich das es kein Traum war.“ „Ich danke euch, wie kann ich mich für diese große Geste nur erkenntlich zeigen ?“</i>, fragt Satras zu Tara und Kallador hinüber. ZitierenProfilWWWICQ Verfasst am: 17. 03. 2004 [15:04] BearbeitenLöschen Tara Meister Dabei seit: 07.05.2002 Beiträge: 4259 Tara ergriff das Wort. <h2><i>"In meiner Heimat helfen wir uns gegenseitig so gut wie wir können, wir erwarten keine Gegenleistungen voneinander."</i></h2> <h2><i>"Wenn ihr allerdings darauf bestehen würdet, dann würde ich mir eine Unterkunft für die Nacht und ein wenig von diesem wundervoll duftenden Essen wünschen. Ich denke, dass Kallador mir zustimmen wird."</i></h2> Sie lächelte Satras erleichtert und ein wenig verschmitzt an, sie war froh, dass ihr Zauber so gut gewirkt hatte. Dann blickte sie zu Kallador. [Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 17.03.2004 um 15:15.] ZitierenMeldenProfilICQPM Verfasst am: 17. 03. 2004 [16:12] BearbeitenLöschen Thalion Halbgott Themenersteller Dabei seit: 17.05.2002 Beiträge: 14337 <i>"Ihr seid zu freundlich. Als ich damals Sucher war, habe ich nur selten solch edle Leute wie ihr es seid, kennen gelernt. Mein Sohn hat wahrlich Glück gehabt euch getroffen zu haben. Zudem ist uns das Prinzip der gegenseitigen Hilfe durchaus bekannt, aber ich wußte nicht, das ihr ihm folgt. Ich hoffe nicht euch dadurch beleidigt zu haben." "Was Essen und Unterkunft anbelangt, so sage ich euch nur, das ihr schließlich unsere Gäste seid. Nicht nur in unserem Hause, sondern im gesamten Dorf. Bedient euch nach Herzenslust und habt keine scheu euch satt zu essen."</i> ZitierenProfilWWWICQ Verfasst am: 18. 03. 2004 [09:24] BearbeitenLöschen Kallador Adept Dabei seit: 01.07.2002 Beiträge: 207 "Auch mir braucht ihr nicht zu Danken. Mein Dank gilt euch für die Gastfreundschaft die uns hier wiederfährt. Was euren Sohn betrifft, so kann ich und da wird mir Tara sicherlich zustimmen, mich sehr glücklich schätzen ihn zum Freund zu haben. Die Prinzipien von denen ihr eben gesprochen habt hat er uns immer vorgelebt und in vielen dunklen Stunden hat er mir schon zur Seite gestanden, ohne je eine Gegenleistung zu fordern, noch sie zu erwarten. Ihr könnt sehr Stolz auf euren Sohn sein, den er hat viel großes vollbracht und der Name Thalion steht nicht nur in Lupien für Hilfsbereitschaft, Treue und Tapferkeit" ZitierenMeldenProfilWWWICQAIMPM Verfasst am: 18. 03. 2004 [09:34] BearbeitenLöschen Thalion Halbgott Themenersteller Dabei seit: 17.05.2002 Beiträge: 14337 "Hebt mich nicht zu hoch in den Himmel, Kallador, sonst könnt ihr mich bald nicht mehr sehen.", sagt Thalion und seine Wangen färbten sich leicht Rot. Beinadea begann die Suppe zu verteilen und sparte nicht daran die Schüsseln ordentlich zu füllen. Sie roch sehr würzig und nach frischen Kräutern. ZitierenProfilWWWICQ Verfasst am: 18. 03. 2004 [09:54] BearbeitenLöschen Tara Meister Dabei seit: 07.05.2002 Beiträge: 4259 <h2><i>"Nein, das beleidigt mich nicht. Ich habe mittlerweile verstanden, dass die Menschen es als Höflichkeit erachten. Allerdings war mir bewusst, dass Ihr dieses Prinzip kennt, da Thalion und ich schon mehrere Parallelen in unserer Weltanschauung feststellen mussten. Auch deswegen habe ich mich gefreut, dass er mir seine Heimat zeigen wollte, denn wie ihr schon sagt, die Menschen sind nicht überall so gut und edel. Ich bin sehr stolz und glücklich, Eurer Gast sein zu dürfen. Habt vielen Dank, oder wie man bei uns spricht: Hannon le."</i></h2> Nachdem Kallador dann erklärte, dass Sie Beide froh sein konnten, nickte sie und fügte dann hinzu: <h2><i>"In der Elbensprache bedeutet der Name Thalion Held oder auch Unerschrockener. Ich denke, er passt sehr gut zu Ihrem Sohn."</i></h2> Sie sah Thalion an und musste ein wenig lachen, als sie seine gesunde Gesichtsfarbe bemerkte. Dann widmete sie sich der Suppe. <h2><i>"Mmmm, das riecht einfach toll. Ihr scheint sehr gut mit Kräutern umgehen zu können ?"</i></h2> fragte sie dann Thalions Mutter. [Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 18.03.2004 um 10:05.] ZitierenMeldenProfilICQPM Verfasst am: 18. 03. 2004 [10:08] BearbeitenLöschen Kallador Adept Dabei seit: 01.07.2002 Beiträge: 207 " Vielleicht, aber ob ich euch irgendwann nicht mehr sehen kann liegt allein bei euch " Auch Kallador begann zu essen. Nach dem er einige Löffel gegessen hatte, nahm er eine Flasche Wein aus der Kiste die er mitgebracht hatte und öffnete sie. "In meiner Heimat, dem Drachensturmgebirge ist es Sitte, dem Gastgeber ein kleines Geschenk mitzubringen. Ich habe hier einen Wein der südlich des Dorfes in dem ich aufgewachsen bin angebaut wird." Er nahm die Flasche und ein Paar kleine Krüge, die ebenfalls in der Kiste waren und verteilte sie unter den Anwesenden. " Wer möchte probieren?" ZitierenMeldenProfilWWWICQAIMPM Verfasst am: 18. 03. 2004 [12:59] BearbeitenLöschen Thalion Halbgott Themenersteller Dabei seit: 17.05.2002 Beiträge: 14337 <i>„Die Kenntnisse von den Kräutern, habe ich von meiner Mutter. Ihr habt es bestimmt gesehen, das hier jeder sein kleines Kräutergärtchen direkt am haus hat. Aber ihr habt bestimmt auch viele Küchenkräuter die wir hier noch nicht kennen. Thalion hast du vielleicht ein paar Samen von neuen Kräutern finden und mitbringen können?“</i>, fragte Beinadea. „Leider nein, die meisten Kräuter mit denen ich bisher zu tun hatte, waren für die Herstellung von Tränken gedacht. Aber ich werde daran denken, wenn ich wieder unterwegs bin.“ <i>„Ich probiere gerne einmal.“</i>, sagt Satras mit leicht glänzenden Augen. <i>„Wir haben auch ein kleines Weinanbaugebiet hier bei uns. Es liegt nördlich hinter den Feldern. Wilbert bewirtschaftet sie jetzt. Sein Großvater hat es nach seiner Suche dort angelegt. Der Boden ist zwar etwas karg, aber der Wein gedeiht dort ziemlich gut.“</i> <i>„Auch ich werde gerne einmal kosten. Und Darian probiert bestimmt auch?“</i>, fragte Beinadea zu Thalions Bruder hinüber. <i>„Ja gerne, ich hatte noch keine Gelegenheit einen Wein von außerhalb zu probieren.“</i>, antwortet Darian. Die Zeit verging bei dem gemeinschaftlichem Mahl recht schnell und plötzlich klopft es an der Tür. Eine Frau öffnet sie. <i>„Ich störe nur ungern. Aber wollt ihr nicht mit zur Versammlung kommen?“</i>, fragte die Frau. <i>„Ist es schon soweit, Margarete?“</i>, fragte Beinadea. <i>„Ruht ihr euch ruhig aus, wir werden jetzt zur Versammlung in das Festhaus gehen. Ihr braucht nicht auf uns zu warten. Geht zu Bett wenn es euch beliebt.“</i>, sagte Satras. Thalions Eltern und seine Geschwister erhoben sich und gehen hinaus. „Wenn ihr möchtet können wir noch ein wenig spazieren gehen oder wollt ihr lieber zu Bett gehen? Es war ein anstrengender Tag.“, sagt Thalion. ZitierenProfilWWWICQ Verfasst am: 18. 03. 2004 [13:25] BearbeitenLöschen Tara Meister Dabei seit: 07.05.2002 Beiträge: 4259 <h2><i>"Ja, bei uns gibt es bestimmt noch andere Kräuter, wenn ihr mir zeigt, was ihr habt, kann ich nachschauen. Und vielleicht ist es mir auch möglich euch Samen zukommen zu lassen. Aber ein paar Kräuter habe ich auch dabei, die kann ich euch zeigen, wenn ihr möchtet, sie haben alle verschiedene Wirkungen."</i></h2> Auch Tara nahm einen Schluck Wein und stiess mit den Anderen an. Nachdem sie gegessen hatten und Thalions Familie das Haus verlassen hatte, war sie noch nicht ganz so müde und wollte lieber noch etwas nach draussen. <h2><i>"Lasst uns noch eine kleine Runde gehen. Ich möchte noch ein wenig frische Luft schnappen, bevor wir uns hinlegen."</i></h2> ZitierenMeldenProfilICQPM Verfasst am: 18. 03. 2004 [13:52] BearbeitenLöschen Thalion Halbgott Themenersteller Dabei seit: 17.05.2002 Beiträge: 14337 "Wie ihr möchtet. Dann zeige ich euch noch ein wenig vom Dorf.", sagte Thalion mit einem freudigen lächeln. "Wollt ihr uns auch begleiten Kallador?" Zusammen ging man durch die Nacht. Es war klar und kühl. Man konnte die Ruhe und den Frieden spüren, der hier überall existierte. Thalion führte die beiden durch das Dorf und zeigte ihnen den Brunnen, das Lagerhaus für den Weizen, die Ställe für die Tiere und das Heulager. „Als Kinder haben wir oft im Heu gespielt.“, erinnert sich Thalion. "Es war eine schöne Zeit." ZitierenProfilWWWICQ Verfasst am: 22. 03. 2004 [17:04] BearbeitenLöschen Thalion Halbgott Themenersteller Dabei seit: 17.05.2002 Beiträge: 14337 Nach dem kurzen Spaziergang, ging man zu Bett. Der nächste Tag begann mit Sonnenschein. Man merkte das der Frühling seine ersten Boten schickte. Tara, Kallador und Thalion erwartete ein üppiges und gutes Frühstück. Es gab leckeres Brot, Wurst, selbstgekochte Marmelade und Frische Milch. Nach dem ausgiebigen Frühstück, möchte Thalion seine Gäste herumführen. „Ich denke, Tara möchte bestimmt als erstes den großen Feuerholzbaum sehen. Wollen wir damit beginnen? Es ist nur ein kurzer Fußmarsch zum Baum.“ ZitierenProfilWWWICQ Verfasst am: 23. 03. 2004 [17:45] BearbeitenLöschen Kallador Adept Dabei seit: 01.07.2002 Beiträge: 207 "Gerne. Ich hätte nichts dagegen einen größeren Rundgang durch euer Dorf zu machen." ZitierenMeldenProfilWWWICQAIMPM Verfasst am: 29. 03. 2004 [22:46] BearbeitenLöschen Thalion Halbgott Themenersteller Dabei seit: 17.05.2002 Beiträge: 14337 Tara, Kallador und Thalion machen sich auf den Weg. Schon nach einer knappen Viertelstunde sind sie am Baum angekommen. Sie stehen auf einer recht großen Lichtung. In der Mitte steht der große Feuerholzbaum. Der Boden der Lichtung ist an manchen stellen kahl, an anderen mit altem Laub bedeckt. Hier und da konnte man Schneeglöckchen in voller Pracht sehen. Teilweise ist der Boden uneben. Was eindeutig darauf zurückzuführen ist, das der Baum in regelmäßigen Abständen gefällt wird. Der Baum selbst hebt sich vom Rest des umliegenden Waldes kaum hervor. Er ist ein wenig größer und seine Äste sind recht gleichmäßig gewachsen. Man könnte meinen, das die Äste nach einem Muster wachsen, dem es den Menschen erlaubt, ohne größere Schwierigkeiten nach oben zu klettern und den Baum zu fällen. An einem Ast in etwa 3 Schritt Höhe kann man einen sehr großen Samen erkennen. Etwa so groß wie die Faust eines Erwachsenen Mannes ZitierenProfilWWWICQ Verfasst am: 30. 03. 2004 [15:35] BearbeitenLöschen Tara Meister Dabei seit: 07.05.2002 Beiträge: 4259 Aufmerksam beobachtete Tara alles, was ihren Weg kreuzte. Erste Blumen, die in den Gärten neben den Häusern aus der Erde schauten; eine kleine Katze, die es wohl kurzzeitig geschafft hatte aus dem Nest zu flüchten, bevor ihre Mutter sie wieder zurück trug; Kinder, die in der Frühlingssonne saßen und mit kleinen Kugeln spielten, wie sie sie schon bei Thalion gesehen hatte ... Sie war furchtbar aufgeregt. Schon oft hatte sie sich den Baum vorgestellt, wie er aussehen mag, aber nie war sie zu einem Ergebnis gekommen. Ungeduldig versuchte sie ein wenig schneller zu gehen. Aber es dauerte gar nicht lange. Als die drei die Lichtung betraten und sich der Baum vor ihnen in den Himmel ragte, blieb Tara kurz berührt stehen. Dann schritt sie auf ihn zu, um ihn sich genau anzusehen. Sie bemerkte die faszinierende Anordnung der Äste und blieb bei dem Samen mit ihrem Blick hängen. <h2><i>"Thalion ? Ist das der Samen, mit dem der Baum neu gepflanzt werden kann ?"</i></h2> Und wie eine Kostbarkeit betrachtete sie das so ungewöhnliche Gut ... ZitierenMeldenProfilICQPM Verfasst am: 30. 03. 2004 [19:22] BearbeitenLöschen Thalion Halbgott Themenersteller Dabei seit: 17.05.2002 Beiträge: 14337 „Ja, das ist richtig. Der Samen hat im Moment noch nicht seine volle Größe erreicht, was bedeutet, das der Baum noch nicht bereit ist gefällt zu werden. Hat der Samen etwa die Größe eines Kopfes erreicht, so ändert er seine Farbe. Man kann jetzt erkennen, das er lindgrün ist, später wird er dann eine rot-braunen Herbstfarbe annehmen. Dann wissen wir das wir den Baum fällen dürfen.“ Thalion sah den Baum heute mit anderen Augen, er war nachdenklich. Er wusste das Tara ihm gesagt hat, das auch Bäume eine Seele haben. Ob dieser Baum auch eine Seele hat? Was würde mit der Seele dieses Baumes geschehen, wenn er gefällt wird? Diese Fragen brennen ihm auf der Zunge. „Tara ... könnte es möglich sein, das die Seele dieses Baumes sich vielleicht in den Samen zurückzieht und dann mit dem neuen Baum wiedergeboren wird?“ Thalion erwartete mit Spannung, Tara’s Antwort. ZitierenProfilWWWICQ Verfasst am: 31. 03. 2004 [11:46] BearbeitenLöschen Tara Meister Dabei seit: 07.05.2002 Beiträge: 4259 Aufmerksam hörte Tara Thalion zu und blickte erneut zu dem Samen hinauf. <h2><i>"Ja, das könnte ich mir gut vorstellen. Immerhin wäre der Samen bestimmt stark genug, sie zu fassen ..."</i></h2> Dann dachte sie nach ... <h2><i>"Wenn ihr möchtet und wenn es erlaubt ist, dann könnte ich versuchen, Kontakt zu ihm aufzunehmen und ihn selbst zu fragen ..."</i></h2> [Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 05.04.2004 um 14:49.] ZitierenMeldenProfilICQPM Verfasst am: 31. 03. 2004 [12:32] BearbeitenLöschen Thalion Halbgott Themenersteller Dabei seit: 17.05.2002 Beiträge: 14337 "Ich kann mir nicht vorstellen, das irgend jemand bei uns etwas dagegen haben könnte, wenn ihr versuchen wollt mit dem Baum zu reden. Ich wäre sogar froh darüber. Dann wüßte ich, ob er sein Holz auch freiwillig hergibt." Thalion betrachtete wieder den Baum. Diesmal schien er noch nachdenklicher zu wirken und sogar ein wenig ängstlich. Was, wenn er und die anderen die Seele dieses armen Baumes schon etliche Jahre quälen würden ohne es zu wissen? "Vielleicht haben wir schon viele Baumseelen getötet ohne es gewollt zu haben.", dachte Thalion. Bei diesen Gedanken konnte man trauer in den Augen erkennen. Hat er doch auf seinen Reisen gelernt, das viele Lebewesen, auch die Pflanzen, eine Seele besitzen. ZitierenProfilWWWICQ Verfasst am: 05. 04. 2004 [14:48] BearbeitenLöschen Tara Meister Dabei seit: 07.05.2002 Beiträge: 4259 Die Gedanken von Tara schienen Thalion doch sehr sicher zu sein, dass dies nicht der Fall gewesen sein sollte ... Sie sah ihn an: <h2><i>"Ich werde es herausfinden, macht euch vorher bitte keine Sorgen !"</h2></i> Sie lächelte. Sie legte ihr Schild und ihre Waffen und Taschen ab. Dann öffnete sie ihre Tasche und zog kleine Stäbchen heraus, die ähnlich denen waren, die Kallador zuvor benutzt hatte. Sie murmelte etwas und wieder erschienen in ihren Händen silberne udn grüne Fäden, die sich umeinander wunden und schliesslich eine kleine Flamme bildeten. Daran entzündete sie zwei der Stäbchen. Sie löschte die Flamme wieder und begann sich zu konzentrieren. Der Duft, der an Tannen, weite Wälder und doch auch an das weite Meer erinnerte stieg allen in die Nase und unterstützte vor allem Tara, die sich auf das Verschmelzen mit dem Baum vorbereitete. Nach einer Weile, die Tara meditativ vor dem Baum kniete und ihre Hände die Rinde berührten, schien sie Kontakt zu ihm aufgenommen zu haben. Plötzlich schienen ihre Hände ganz so wie vorher an der Felswand in den Baum einzutauchen, als wäre er flüssig. sie bewegte sich weiter nach vorne und war bald komplett in dem Baum verschwunden. [Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 05.04.2004 um 14:51.] ZitierenMeldenProfilICQPM Verfasst am: 05. 04. 2004 [15:06] BearbeitenLöschen Thalion Halbgott Themenersteller Dabei seit: 17.05.2002 Beiträge: 14337 Thalion hatte schon oft gesehen, wie Tara und auch andere Freunde Magie ausübten. Doch das was er jetzt sah versetzte ihn in erstaunen. Tara verschwand ganz langsam in dem Baum bis sie nicht mehr zu sehen war. Er hätte nicht gedacht, das die Verschmelzung derart wörtlich zu nehmen sei. Mit leicht geöffnetem Mund und großen Augen sah er auf den Baum und wußte zunächst nicht, was er davon halten solle. ZitierenProfilWWWICQ Verfasst am: 05. 04. 2004 [15:49] BearbeitenLöschen Tara Meister Dabei seit: 07.05.2002 Beiträge: 4259 Als Kallador Thalions ratlosen Blick sah, erzählte er ihm von dem Abend, an dem Tara den Baumhirten traf und durch einen Trank die Möglichkeit bekam, sich mit diesem zu verbinden. Seit dem tat sie dies öfter, um einen besseren Kontakt zur Natur herstellen zu können. Nach etwa einer halben Stunde, die Thalion und Kallador an dem Baum verbrachten kam eine Hand aus dem Baum, anschliessend folgte der Rest der Elbe. Sie lachte Thalion an: <h2><i>"Wir hatten Recht ! Die Seele zieht sich in den Samen zurück ! Es ist einfach unglaublich !"</h2></i> ... und ganz ungewohnt sprudelten viele Worte aus Tara nur so heraus ... Die Beiden konnten im Endeffekt nachvollziehen, dass der Baum noch sehr jung war und selbst nicht recht wusste, woher er kam und wer ihn hier geflanzt hatte. Dennoch gehörte es zu seinem Zyklus, dass er wuchs, sich dann in den Samen zurück zog und den alten Baumstamm wie Schlangen eine alte Haut abwarf. Wenn er irgendwann sehr alt sein würde könnte es sein, dass er seinen, dann vielleicht sehr sehr grossen Stamm behielt, aber das konnte er noch nicht abschätzen. Bis dahin war er immer sehr froh, dass gelegentlich Menschen vorbei kamen und ihm seinen Platz frei machten, denn er stand und wuchs dort sehr gerne ... [Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 05.04.2004 um 15:51.] ZitierenMeldenProfilICQPM Verfasst am: 05. 04. 2004 [16:55] BearbeitenLöschen Thalion Halbgott Themenersteller Dabei seit: 17.05.2002 Beiträge: 14337 Thalion war überrascht von der Wortflut. Tara war sonst eher ruhig. "Ich bin froh das dem so ist.", lachte Thalion. Er sah sich den Baum noch einmal an und war über Taras Erkenntnis sehr glücklich. "Was soll ich euch als nächstes zeigen?", fragte er die beiden. "Interessantere Dinge habe ich euch nicht mehr zu bieten. Wir könnten uns vielleicht die Felder und die Mühle ansehen. Das sind Dinge mit denen wir hier sehr viel zu tun haben, also mehr das tägliche Leben betreffen." [Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 05.04.2004 um 16:55.] ZitierenProfilWWWICQ Verfasst am: 05. 04. 2004 [17:05] BearbeitenLöschen Tara Meister Dabei seit: 07.05.2002 Beiträge: 4259 Tara war immer noch ganz aufgekratzt. <h2><i>"Ach, lasst uns doch alles anschauen !" </i></h2> grinste sie und war in Gedanken immer noch völlig fasziniert von der Lebensform des Baumes ... Dann erinnerte sie sich plötzlich ... <h2><i> "Sagtet ihr nicht, hier gibt es einen See ? Einen mit salzigem Wasser ? Den würde ich auch gerne sehen."</i></h2> ZitierenMeldenProfilICQPM Verfasst am: 05. 04. 2004 [18:22] BearbeitenLöschen Thalion Halbgott Themenersteller Dabei seit: 17.05.2002 Beiträge: 14337 "Das ist richtig. Aber der See ist zwei oder drei Stunden Fußmarsch von hier entfernt. Ich wollte mit euch zwar erst morgen dorthin, aber wenn ihr möchtet können wir auch schon heute dorthin." Thalion sah Tara und Kallador an und wartete auf eine Antowort. ZitierenProfilWWWICQ Verfasst am: 05. 04. 2004 [18:40] BearbeitenLöschen Tara Meister Dabei seit: 07.05.2002 Beiträge: 4259 <h2><i>"Nein, nein, nicht nötig, dann machen wir das morgen."</i></h2> Tara schien im Moment alles recht zu sein. Nicht im negativen Sinne, sondern eher so, als hätte sie schon mehr gesehen und gelernt, als sie erwartet hätte ... ZitierenMeldenProfilICQPM Verfasst am: 05. 04. 2004 [19:25] BearbeitenLöschen Kallador Adept Dabei seit: 01.07.2002 Beiträge: 207 "Zeig uns einfach alles was du uns zeigen möchtest. Mir persönlich ist die Reihenfolge nicht wichtig." ZitierenMeldenProfilWWWICQAIMPM Verfasst am: 05. 04. 2004 [23:29] BearbeitenLöschen Thalion Halbgott Themenersteller Dabei seit: 17.05.2002 Beiträge: 14337 „Nun gut, dann zeige ich euch erst einmal unsere Felder, obwohl zur dieser Zeit das Getreide wohl noch nicht wachsen dürfte. Aber sie gehören zu unserem zentralen Leben und schließlich sind wir immer noch Bauern.“ Thalion führt sie zurück in das Dorf, wo er Tara und Kallador eine kleine Stärkung und etwas frisches Wasser anbot. Etwas Obst und ein paar belegte Brote nahm er mit. Nach der kleinen Stärkung ging es in nördlicher Richtung aus dem Dorf hinaus über einen Weg, der schon viele Wagen und Karren gesehen haben muss. Links und rechts sieht man mal mehr und mal weniger dichte Bewaldung. Es dauerte keine halbe Stunde, da sahen sie schon die ersten größeren Lichtungen und schließlich gelangten sie zu den Feldern. Sie waren recht groß. Man konnte ganz klar drei große Felder ausmachen, die neben einander liegen. Ein Feld hat etwa eine Größe von 150 mal 80 Schritt. Zur Zeit wurde nicht auf ihnen gearbeitet aber Thalion erklärte das im Moment das Wintergetreide eingesät ist und im Frühling bald sprießen wird. “Das mittlere Feld liegt zur Zeit brach. Es ist in der Ruhephase und wird erst im Herbst wieder bewirtschaftet. Im letzten Feld wurde wieder Wintergetreide ausgesät aber eine andere Sorte.“ Ein Stück den Weg zurück gibt es einen Abzweig der zum Mahlhaus führt. Dort angekommen öffnete Thalion die Tür. “Kommt nur herein, zur Zeit wird kein Korn gemahlen.“, lud er sie ein. In der Mitte des Hauses stehen die zwei großen Mühlsteine, deren unterer Stein fixiert ist und dessen oberer Stein von zwei Ochsen gedreht wurde, wenn die Mühle in Betrieb war. ZitierenProfilWWWICQ Verfasst am: 07. 04. 2004 [20:45] BearbeitenLöschen Thalion Halbgott Themenersteller Dabei seit: 17.05.2002 Beiträge: 14337 Nachdem Tara und Kallador Gelegenheit hatten sich kurz in dem Mühlhaus umzusehen, packte Thalion das Obst aus. Er hatte ein paar Äpfel eingepackt. Die waren nicht übermäßig groß aber schmeckten dafür recht lecker. „Ich sagte ja, besonderes gibt es bei uns nichts mehr.“, sagte er schon fast entschuldigend zu den beiden. Es ist nun schon später Nachmittag und Thalion bringt seine Gäste zurück in das Dorf. Auf dem Weg zurück kann man allerlei Vogelgezwitscher in den Bäumen und aus dem Unterholz hören. Vorboten des nahenden Frühlings der sich aber immer noch Zeit lässt. Im Dorf angekommen, werden sie schon von einigen Dorfbewohnern erwartet und man bittet die drei doch mitzukommen. Sie werden in das Festhaus gebracht. Ein Haus, das aus einem einzigen großen Saal besteht in dem alle Dorfbewohner Platz finden. Überall stehen einfache Tische, Bänke und Stühle. Und der Saal ist schon gefüllt mit Leuten. Die Tische sind gedeckt mit Tellern, Besteck und Krügen. Und es duftet nach leckerem Essen. Dann steht ein älterer Mann auf, Tara und Kallador erkennen sofort das er zu den Erfahrenen gehört, die sie schon gestern begrüßt hatten. „Liebe Dorfgemeinde. Ich möchte mich nur kurz fassen. Thalion ist für kurze Zeit zurück gekommen und hat uns einiges an neuem Wissen mitgebracht. So auch das geschriebene Wort und auch Wissen über den Gründer. Schon sehr bald werden wir damit beginnen das Wissen des Schreibens und Lesens diejenigen zu lehren, die es gerne lernen möchten. Alles andere wurde schon gestern Abend besprochen und bedarf keiner weiteren Ausführungen mehr. Einige Fragen haben wir noch an dich Thalion aber das hat Zeit bis morgen oder den Tag danach, wenn du deinen Freunden vorher gerne noch mehr von unserem Tal zeigen möchtest. Weiter bleibt nichts mehr zu sagen. Außer das wir uns freuen, das ihr hier seid und wir deshalb mit euch heute feiern wollen. Lasst das Fest beginnen.“ [Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 26.11.2004 um 16:46.] ZitierenProfilWWWICQ Verfasst am: 21. 04. 2004 [17:08] BearbeitenLöschen Thalion Halbgott Themenersteller Dabei seit: 17.05.2002 Beiträge: 14337 Der nächste Morgen kam und Tara, Kallador und Thalion lagen ein wenig länger in den Betten als sonst. Nach einem guten Frühstück, wollte Thalion keine Zeit verlieren und Taras Wunsch erfüllen. Der See lag ein Stück weit weg vom Dorf, in der äußersten Ecke des Tales. Sie verließen das Dorf, indem sie den Weg Richtung Feuerholzbaum einschlugen, jedoch gleich zu Anfang links abbogen und geradewegs einen Weg in den Wald hinein nahmen. Einen langen Weg hatten sie nicht vor sich, allenfalls zwei bis drei Stunden gemütlichen Wanderns. Noch lange vor der Mittagszeit sahen sie die ersten Arbeitshäuser der Fischer und Salzer, welche das Salz aus dem See gewinnen und für Fische sorgen. Im Moment gab es jedoch nicht gerade viel Arbeit. Die Sonne ist in dieser Jahreszeit schwächer als im Sommer. Thalion zeigte Tara und Kallador wie die Salzgewinnung abläuft. Das Wasser des Sees wird auf ein kleines Feld geschöpft oder man lässt es einfach einfließen. Dann wartet man bis die Sonne das Wasser verschwinden lässt und braucht nur noch das Salz abzutragen. Anschließend werden die Salzbrocken nur noch fein gehackt und gemahlen. „Natürlich braucht das Dorf nicht allzu viel Salz. Deshalb wird meist nach bedarf das Salz gewonnen. Hauptsächlich wird hier gefischt. ... Aber da fällt mir gerade noch etwas ein, was ich den Fischern noch erzählen wollte.“ Thalion ging zu einem der Fischer, die in der Nähe ein Netz reparierten. Es war kein sehr großes Netz. Er erzählte ihnen, das Jaqueline Smith ihm gesagt hätte, das man Fisch mit Salz haltbarer machen könne, indem man sie darin einlegt und damit zudeckt. Anschließend führte er Tara und Kallador an den, nur ein paar Schritte entfernten See. Sehr groß war er nicht, aber schön klar. Der See konnte leicht überschaut werden. Einzig ungewöhnlich war eine kleine Insel mitten in dem See. ZitierenProfilWWWICQ Verfasst am: 02. 06. 2004 [12:51] BearbeitenLöschen Thalion Halbgott Themenersteller Dabei seit: 17.05.2002 Beiträge: 14337 Thalion zeige Tara und Kallador am nächsten Tag noch den herrlichen Blick von den kleinen Weinbergen über den ganzen Talkessel. Es waren einige ruhige Tage und jeder hatte Zeit das zu tun, zu was er Lust hatte. Tara konnte in manch ruhigen Stunden den Frieden und die Ruhe genießen und sie hatte genug Zeit um durch die kleinen Wälder zu wandern oder sich den See noch genauer anzusehen. Kallador führte einige gute Gespräche und erfuhr etwas mehr über manche Personen und erzählte etwas über die Lehren Akallah’s. Thalion beantwortete den älteren ihre Fragen und führte mit vielen im Dorf noch die Zeremonie des Austauschs durch. ... Nach einigen Tagen, machten sie sich wieder bereit, das Dorf zu verlassen. Thalion verabschiedete sich. Mittlerweile musste er sich eingestehen, das er gerne in den Ländern umher reiste und seine Neugier frischte erneut auf. ZitierenProfilWWWICQ Verfasst am: 02. 06. 2004 [13:01] BearbeitenLöschen Thalion Halbgott Themenersteller Dabei seit: 17.05.2002 Beiträge: 14337 Weiter geht es im <b><a href="//2636.rapidforum.com/topic=104282237141">Gebirge ...</a> ZitierenProfilWWWICQ Verfasst am: 30. 11. 2004 [19:08] BearbeitenLöschen Thalion Halbgott Themenersteller Dabei seit: 17.05.2002 Beiträge: 14337 Als Drudolf und Thalion zum Dorf gelangten wurden sie mit der gleichen Freundlichkeit empfangen, wie schon Tara und Kallador. Drudolf bestand die "Zeremonie der Gewissheit“ ohne Probleme. Und obwohl Thalion wusste, das er die Zeremonie erneut durchführen könnte, nutze er die Gelegenheit nicht. Denn seit Lyros schlummerte ein dunkler Gedanke in ihm, den er nicht mit in das Dorf bringen wollte. Während Drudolf von Thalion’s Familie als Gast empfangen wurde, übergab Thalion den Ältesten die Skizzen, welche er in Tarsien erhalten hatte. Anschließend begab sich Thalion mit ihnen in den Saal zu einer ausführlichen Beratung. Er erzählte ihnen, welche Ausmaße der Bürgerkrieg in Lupien mittlerweile angenommen hatte und welch üble Folgen es haben könnte, wenn Edelgard den Thron besteigen würde. „Ich empfehle euch den Höhleneingang am oberen Ende zu verschließen. Öffnet den Eingang erst wieder in einem Jahr und dann nur für 15 Tage. Ich werde in dieser Zeit wieder zu euch kommen und euch berichten, wie sich der Krieg entwickelt. ... Sollte ich nicht innerhalb dieser Zeit zurück kommen, so müsst ihr entscheiden, ob ihr den Eingang vielleicht für immer verschließt.“ Die letzten Worte fielen Thalion nicht leicht, denn er wusste, das es ein Abschied für immer sein könnte. Anschließend befragte er die Ältesten noch zu der Situation mit Rukus und erhielt tatsächlich einen Ratschlag um eine sehr alte Tradition, die mittlerweile im Dorf nicht mehr angewandt wurde. <i> *„Die Zeremonie der Wiedergeburt“ ein passender Name* , dachte er. Nach der Beratung verlebten Drudolf und er ein paar sorglose Tage. Doch der Zeitpunkt der Abreise kam und Thalion wusste, das die Magier-Akademie bald ihre Pforten zu den „Offenen Tagen des Lernens“ öffnen würde. Dort hatte er die Möglichkeit Rukus wieder zu begegnen und ihm seinen Vorschlag, den er sich mittlerweile erdacht hatte zu unterbreiten. Weiter <a target="_blank" href="http://2636.rapidforum.com/topic=104282314339">"Im blauen Bären"</a> [Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 30.11.2004 um 19:21.] ZitierenProfilWWWICQ Verfasst am: 07. 11. 2005 [14:16] BearbeitenLöschen Thalion Halbgott Themenersteller Dabei seit: 17.05.2002 Beiträge: 14337 Das ursprüngliche Gefühl, so schnell wie möglich ins Dorf zu kommen, war von ihm gewichen. Er war sich ja schon vorher sicher, das er keine Gefahr zu erwarten hatte. Aber merkwürdig war es schon gewesen. Hatte etwa die Kugel etwas damit zu tun? Es ist die einzige Erklärung, die er derzeit hatte. Er schüttelte kurz den Kopf, so als ob er alle Gedanken und Sorgen des letzten Jahres abschütteln wollte. Dann löschte er die Fackel und steckte sie in die Halterung. Obwohl es nun stockdunkel ist, kennt er die Richtung ganz genau. Seine Füße spüren den schmalen Trampelpfad, der zum Dorf führt. Zielsicher geht er durch die Nacht, bis er schließlich die ersten Lichter der Häuser sieht. Unbewusst bildet sich in Thalions Gesicht ein lächeln und fast fasziniert späht er durch die Fenster mancher Häuser, während er langsam zu dem Haus seiner Eltern geht. Derzeit ist keiner mehr unterwegs, da es schon spät ist ... bis auf eine Katze, die leise miaut, als sie Thalion sieht. Ihre Augen funkeln leicht und Thalion hockt sich, um sie sanft zu streicheln. Einen kurzen Moment verharrt er. Dann steht er auf und geht weiter. Nur Minuten später erreicht er sein Ziel, das Haus seiner Familie. Flackernde Kerzen erhellen den Wohnraum und man kann sie durch die Fenster scheinen sehen. Er sieht ins Haus, wo seine Eltern und Geschwister bei der Hausarbeit zugange sind. Mutter strickt, während Vater einen Rechen repariert und die Zinken schnitzt. Seine Geschwister sind entweder am spielen, oder helfen den Eltern. Thalion merkt wie seine Augen ein wenig feucht werden. Viele Gefühle steigen in ihm hoch, doch er schluckt sie runter und blinzelt ein paar mal. Dann begibt er sich an die Eingangstür und klopft. Einige Augenblicke dauert es, bis man Schritte auf dem Holzboden hört, die sich der Tür näheren. Als Sirini die Tür öffnet, lächelt ihr Thalion entgegen. ”Hallo Schwesterchen.” ZitierenProfilWWWICQ Verfasst am: 09. 11. 2005 [13:10] BearbeitenLöschen Thalion Halbgott Themenersteller Dabei seit: 17.05.2002 Beiträge: 14337 Es war ein freudiger Empfang, als Thalion in die Wohnstube getreten war und seine Geschwister ließen eine Flut von Fragen auf ihn nieder prasseln. „Laßt ihn doch erst einmal richtig herein kommen. Außerdem ist es schon spät und ihr solltet mit euren Fragen bis morgen warten. Meint ihr nicht?“ Thalion’s Mutter hatte diese Worte gesprochen und kurz darauf folgte ein recht lautes „Ohh“ von den Geschwistern. “Es tut mir leid, aber ich bin im Moment doch sehr müde und es wäre schön, wenn ihr mit euren Fragen bis morgen warten könntet. Ich habe die letzten Nächte nicht besonders viel geschlafen müsst ihr wissen.“ Ein bisschen enttäuscht willigten sie dann doch ein. Dann umarmte Thalion erst einmal jeden von ihnen recht lange, angefangen bei Mutter und Vater. Etwas zu essen lehnte er ab. „Es ist so schön, das du wieder daheim bist. Auch wenn es nur für ein paar Tage sein sollte.“ “Ja, ich bin auch sehr glücklich darüber, Vater. Ich habe vieles zu berichten und werde leider nicht lange bleiben können. Spätestens in 10 Tagen werde ich wieder aufbrechen müssen. Es ist leider so, das ...“ „Spar dir das für morgen auf.“, sagte Beinadea zu ihm. „Geh in dein Zimmer und leg dich erst mal hin. Schlaf dich aus und morgen ist noch genug Zeit zum reden.“ Thalion nickte. Er umarmte noch einmal seine Eltern und ging dann über die Treppe nach oben. Jeder Schritt schien ihm nun schwerer zu fallen und die Müdigkeit, die er vor wenigen Stunden noch nicht gespürt hatte, holte ihn nun ein. In seinem Zimmer angekommen, legte er seine Sachen halbwegs ordentlich beiseite und machte sich Bettfertig. Dann legte er sich hin und seufzte tief, als er sich die Decke bis zum Hals zog. Es brauchte nur wenige Augenblicke, bis er vollends und tief eingeschlafen war. ZitierenProfilWWWICQ Verfasst am: 10. 11. 2005 [13:21] BearbeitenLöschen Thalion Halbgott Themenersteller Dabei seit: 17.05.2002 Beiträge: 14337 Als Thalion am nächsten Morgen erwachte und langsam die Augen öffnete, stand Lania vor ihm. Seine jüngste Schwester ist mittlerweile 15 Götterläufe alt und man kann erkennen, das sie zu einer jungen und hübschen Frau heran wächst. „Guten Morgen Thalion. Gut geschlafen?“, lächelt sie ihn an und hockt sich neben sein Bett. Thalion reckt sich ein wenig. Und nickt dann. “Guten Morgen Lania. Wie lange stehst du denn schon da?“ Seine Worte kommen noch etwas müde und langsam von den Lippen. Dann reibt er sich durchs Gesicht, um die Restmüdigkeit zu vertreiben. „Nicht lange. Aber lange genug, um deine schmutzigen Sachen bei die Wäsche zu legen. Und dabei habe ich das hier gefunden. Es ist schön.“ Lania hielt das Vashanka Amulett vor seine Nase. „Kann ich das behalten?“ Thalion schüttelte den Kopf. “Es tut mir leid, aber es ist mehr als nur ein Schmuckstück und ich werde es wieder mitnehmen müssen. Aber du darfst es tragen, so lange ich hier bin.“ Lania drückte ihm lächelnd einen kurzen Kuss auf die Backe und lief dann freudig aus dem Zimmer. Thalion reckt sich noch einmal und blickt zur Decke. Dann greift er mit dem rechten Arm unter sein Bett und zieht etwas hervor. Der kleine Sternförmige Stein ist immer noch da. Er sieht ihn sich einen Augenblick lang an und legt ihn dann wieder zurück. Einen Augenblick lang genießt er noch die Ruhe und den Frieden, in seinem eigenen Bett zu liegen. Dann steht er auf, zieht sich etwas über und geht hinunter, um etwas zu Frühstücken. Nachdem die ganze Familie lange gefrühstückt hatte und Satras schon recht früh im Dorf verkündet hat, das sein Sohn auf einen Besuch zurück sei, wurde eine Versammlung im großen Saal zusammen gerufen. Fast alle waren anwesend, bis auf die jüngsten Kinder. Thalion erzählt, wie die Situation des Lupianischen Bürgerkrieges, sich derzeit gestaltet. “Es hat sich noch kein offener Bürgerkrieg entwickelt und zur Zeit verhält sich Edelgard sehr ruhig. Dennoch gab es übergriffe von Edelgards Truppen auf ein Dorf. Einige Freunde waren dort und haben die Sache wieder in Ordnung gebracht. Ich selbst war leider nicht vor Ort. ... Ich bin mir nicht sicher, ob es derzeit nötig ist, den Eingang zum Dorf weiter komplett verschlossen zu halten. Auf jeden Fall sollten Sucher sehr vorsichtig sein, wenn sie das Dorf verlassen wollen und es sollten keine Informationen an Fremde weiter gegeben werden, die mit dem Dorf oder der Kugel zu tun haben. Selbst guten Bekannten gegenüber sollte man Vorsicht walten lassen, wenn man sich nicht sicher ist.“ Verschiedene andere meldeten sich zu Wort und es wurde ein wenig diskutiert. Fragen wurden gestellt, die Thalion so gut beantwortete, wie es ihm möglich war. Noch bevor etwas beschlossen wurde, bat er noch einmal um das Wort. “Obwohl ich eben eine Warnung ausgesprochen habe, möchte ich euch fragen, ob ich euer Einverständnis haben kann, jemanden mit ins Dorf zu bringen? Er war noch nie hier, aber ich denke, das die Ruhe des Dorfes ihm gut tun würde.“ Die ältesten sprachen miteinander und einer von Ihnen stellte seinerseits eine Frage. „Vertraust du ihm denn derart, das du keine Bedenken hast?“ Thalion nickte. “Ich würde ihm mein Leben anvertrauen, wenn es notwendig wäre.“ Er erhielt das Einverständnis des ganzen Dorfes. ZitierenProfilWWWICQ Verfasst am: 14. 11. 2005 [11:37] BearbeitenLöschen Thalion Halbgott Themenersteller Dabei seit: 17.05.2002 Beiträge: 14337 Nachdem Thalion alles geklärt hatte, wurde am Abend ein kleines Willkommensfest organisiert und ein wenig gefeiert. Die nächsten Tage ruhte Thalion sich ein wenig aus und meditierte hin und wieder an seiner Lieblingsstelle am See. Zwischendurch half er bei einigen Arbeiten, die im Dorf anfielen. So war es wieder einmal Zeit den großen Feuerholzbaum zu fällen, denn der Samen war schon reif dafür. Thalion sprach abends immer viel mit seiner Familie und erzählte ihnen von einigen Abenteuern. Sie hörten immer sehr interessiert zu und es waren schöne und ruhige Abende. Die Ältesten fragten Thalion eines Tages, ob er nicht noch einmal die Kugel des Austauschs berühren wolle, damit das Wissen getauscht werden könne. Thalion verneinte diese Frage und musste ihnen nun erst einmal erklären, warum er Angst hatte, das dann etwas übles passieren könnte. Er weihte die Ältesten in sein Geheimnis ein und in seine Furcht, was passieren könnte, wenn sich immer noch diese dunkle Präsenz in seinem Kopf versteckt hielt. “Ich weiß noch nicht, wer mir dabei helfen könnte, mir sicher zu sein und mir gegebenenfalls zu helfen, etwas dagegen zu tun.“ Man ließ von dem Thema ab und beschloss abzuwarten. Nachdem eine Woche vergangen war, musste Thalion sich wieder besinnen und seine Abreise vorbereiten. Am Morgen seiner Abreise sprach er noch kurz mit seiner Familie. “ Ich werde euch hoffentlich bald wieder besuchen.“ So ging er erneut und verließ sein Heimatdorf. Doch diesmal fühlte er sich nicht wie ein Sucher nach Wissen und Erfahrung. Diese Aufgabe war schon lange in den Hintergrund seiner Reisen gerückt. Im Tunnel hatte er viel Zeit, seine Gedanken schweifen zu lassen und über einige Dinge nachzudenken. Damals beim Pakt der Wölfe ist er dem „Schicksal“ begegnet, einen Schritt vor der Hölle sagte eine Stimme zu ihm, er trage etwas in sich und in der Traumwelt von Vater Schlaf begegnete er diesem Wesen, der behauptete, das Schicksal sei seine Schwester. Nachdem er dies alles erlebt hatte, konnte er mittlerweile nicht mehr umhin, zu glauben, das diese ganzen Reisen und das Geschehene tatsächlich vom Schicksal vorher bestimmt sein mussten Nachdem er den Tunnel hinter sich gelassen hatte, war er bereit zu akzeptieren, was auf dieser Reise erneut auf ihn zukommen würde. Dann machte er sich auf den Weg hinunter ins Grünland und dann weiter in den Westen Lupiens, wo die Akademie bald wieder ihre Pforten für die Tage des offenen Lernens öffnen würde. ZitierenProfilWWWICQ Verfasst am: 20. 02. 2006 [14:12] BearbeitenLöschen Thalion Halbgott Themenersteller Dabei seit: 17.05.2002 Beiträge: 14337 Es ist schon dunkel, als Garmond und Thalion das Tal betreten. Der Halbmond scheint hell am Himmel, es ist eine klare Nacht und es ist kalt. Thalion löscht die Fackel, der Mond spendet mehr als genug Licht. Die Schneebedeckte Landschaft schimmert hell. Nach kurzem Marsch gelangen sie ins Dorf. Kein Licht scheint aus den Fenstern der Häuser. Dennoch wirkt alles ruhig und friedlich. Garmond dürfte nun einiges klar werden. Das ganze Tal strahlt diesen Frieden aus. Niemand der hier des Nachts in einem Wald ginge, müsste Angst haben, das ihm etwas passiert. Angekommen am Haus der Familie, deutet Thalion Garmond sich leise zu verhalten. “Wir werden uns im Gästezimmer schlafen legen, so wecken wir niemanden. Ich werde lediglich meinen Eltern benachrichtigen, damit sie morgen keinen Schreck bekommen.“, flüstert er. Im Haus entzündet Thalion eine Kerze. Sie schleichen in die obere Etage und öffnen leise die linke Türe am Ende des Flurs. Zwei Betten stehen im Raum. Sie legen ab und Thalion geht noch schnell in das Zimmer seiner Eltern. Danach legt auch er sich schlafen. Am nächsten Morgen werden die beiden zum Frühstück geweckt. Es gibt ein üppiges Mahl mit den großen Frühstückseiern. Natürlich ist Thalions Familie sehr neugierig, was es denn neues gibt, in der Welt dort draußen und er nimmt sich die Zeit einiges zu erzählen. Anschließend gehen Garmond und Thalion in das Haus, wo die Kugel des Dorfes aufbewahrt wird. Garmond berührt die Kugel und ist somit als Willkommener Gast im Dorf bestätigt worden. Einige ruhige Tage liegen vor den beiden und diese Kraft werden sie wohl gut gebrauchen können, wenn sie wieder einmal auf gefährliche Reise gehen werden. Während des Aufenthaltes leiht Thalion das Vashanka-Amulett seiner kleinen Schwester, der es so gut gefällt. Nach fast 2 Wochen der Ruhe brechen Garmond und Thalion wieder auf, um sich ihren Aufgaben zu widmen. “Ich denke, ich brauche euch nicht zu erklären, wie wichtig es ist, das ihr das Wissen um den Weg und das Dorf selbst hüten müsst.“, sagte Thalion zu Garmond, als sie wieder im Grünland angekommen waren. Dann verabschiedete Thalion sich. “Ich habe noch einiges zu erledigen, denn ich möchte Kalladors Rat folge leisten. Ich möchte versuchen, heraus zu finden, wie die Bauern in den Landen Edelgards zu ihrer derzeitigen Großherzogin stehen. Es kann sein, das wir uns eine Zeitlang nicht sehen werden. Ich wünsche euch eine sichere Reise.“ ZitierenProfilWWWICQ Verfasst am: 20. 02. 2006 [17:41] BearbeitenLöschen Garmond Grossmeister Dabei seit: 26.08.2002 Beiträge: 5159 Garmond bedankte sich für den angenehmen Aufenthalt und für die Ehre Thalions Dorf besuchen zu dürfen. Er drückte ihm zum Abschied freundschaftlich die Hand und versprach, dass das Wissen über das Dorf bei ihm sicher aufgehoben sei. Mit der Hoffnung auf ein baldiges Wiedersehen nahm er seinen Rucksack und die Waffen auf und verschwand im Wald. Bereits nach wenigen Augenblicken verlor ihn Thalion aus dem Blickfeld. Er hatte schließlich auch noch diverse Angelegenheiten zu klären und nun war er ausgeruht genug um sie in Angriff zu nehmen...